Herzlich willkommen auf der Seite des Evangelischen Kindergarten Oberdorf!

home Unsere Einrichtung und unsere Räumlichkeiten

 

 

Unsere Einrichtung liegt in Baiersbronn Oberdorf in der Nähe der evangelischen Marienkirche.

In unserem Haus befinden sich eine Kinderkrippe für Kinder von 1-3 Jahren, eine Kinderkrippe für Kinder von 2-3 Jahren, sowie drei Kindergartengruppen für Kinder ab 3 Jahren bis zum Schuleintritt. Wir haben sowohl Regel- als auch verlängerte Öffnungszeiten und dadurch täglich von 7.30 Uhr bis 13.30 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 14.00 Uhr bis 16.30 Uhr geöffnet.

Unser Haus ist terrassenartig angelegt. In jedem Stockwerk ist ein Gruppenraum mit angeschlossenem Nebenraum untergebracht. Außerdem findet man im Zentrum des Hauses einen Bewegungsraum, der mit vielseitigen Bewegungsgeräten und Materialien genug Raum zum Austoben bietet. In unserem großen Garten gibt es zusätzlich viele Spielmöglichkeiten.

 

 

 

 

work Unsere Arbeitsschwerpunkte

 

 

 

Als weitere Bezugspersonen neben den Eltern begleiten wir die uns anvertrauten Kinder vom Elternhaus bis zur Schule und bieten ihnen in unserem Haus eine zweite Heimat. Wir wollen den Kindern wegweisende Begleiter auf dem Weg ins Leben sein. Im Rahmen unserer Möglichkeiten fördern wir die Kinder ganzheitlich und altersgemäß. Durch konstante und zuverlässige pädagogische Führung und Anregung wollen wir verlässliche Partner für "unsere" Kinder sein.

Grundlage unserer Arbeit ist der Orientierungsplan für die Kindergärten in Baden-Württemberg. In der Umsetzung achten wir auf eine ganzheitliche Förderung der Kinder in allen Lern- und Entwicklungsbereichen. Wichtig ist uns hierbei die Wahrnehmung jedes einzelnen Kindes und seiner Persönlichkeit, mit seinen individuellen Stärken und Begabungen.

In unserer Arbeit im sozialen Miteinander leben und vermitteln wir christliche Werte und wollen den Kindern den christlichen Glauben in Form von biblischen Geschichten, Liedern und Gebeten nahe bringen. Wir feiern hierfür auch gemeinsam jahreszeitliche Feste und Gottesdienste.

Für weitere und detaillierte Informationen können Sie sich gerne unsere Konzeption anschauen. Sie finden diese am Ende der Seite.

 

Öffnungs-, Bring- und Abholzeiten

  • add Öffnungszeiten Regelkindergarten
    Montag:7.30 - 12.30 Uhr
    Dienstag:7.30 - 12.30 Uhr14.00 - 16.30 Uhr
    Mittwoch:7.30 - 12.30 Uhr
    Donnerstag:7.30 - 12.30 Uhr14.00 - 16.30 Uhr
    Freitag:7.30 - 12.30 Uhr
  • add Öffnungszeiten Krippe und verlängerte Öffnungszeiten (VÖ)
    Montag:7.30 - 13.30 Uhr
    Dienstag:7.30 - 13.30 Uhr
    Mittwoch:7.30 - 13.30 Uhr
    Donnerstag:7.30 - 13.30 Uhr
    Freitag:7.30 - 13.30 Uhr
  • add Bring- und Abholzeiten

    Die Kinder der Krippe können ab 12.00 Uhr, Kinder mit VÖ zwischen 13.00 und 13.30 Uhr abgeholt werden. Kinder in den Regelgruppen können von 12.00 bis 12.30 Uhr abgeholt werden.

perm_contact_calendar Kontaktdaten

Sie wollen uns persönlich kennen lernen, möchten Ihr Kind gerne bei uns anmelden oder haben weitere Fragen? Dann melden Sie sich einfach bei uns.

 

Evangelischer Kindergarten Oberdorf
Alte Reichenbacher Straße 26
72270 Baiersbronn

Telefon: 07442 50223

Mail: kiga.oberdorfdontospamme@gowaway.evang-kirche-baiersbronn.de

Leitung: Irmtraud Burkhardt

 

 

 
Netzwerken im Internet
 

Konzeption allgemein

  • add Historie und geografische Lage / Einzugsgebiet der Einrichtung

    Der neue Kindergarten Oberdorf wurde im Jahre 1981 erbaut und dreigruppig in Betrieb genommen. Im Jahre 1993 wurde das Haus durch eine vierte Gruppe erweitert. 2016 wurde die fünfte Gruppe als Krippengruppe angebaut. Träger war von Anfang an die Evangelische Kirchengemeinde Baiersbronn.

    Baiersbronn ist eine weit verzweigte Gemeinde mit vielen Teilorten und insgesamt ca. 15.600 Einwohnern im nördlichen Schwarzwald. Der Evangelische Kindergarten Oberdorf liegt zentral im Ortsteil Oberdorf des Hauptortes Baiersbronn, in der Nähe der evangelischen Marienkirche. Zum Einzugsgebiet des Kindergartens gehört der gesamte Hauptort, sowie der Teilort Friedrichstal. Im Hauptort Baiersbronn haben die Eltern zwischen drei Kindergärten verschiedener Träger freie Kindergartenwahl.

  • add Rahmenbedingungen

    Innenräume

    Unser Kindergarten ist eine fünfgruppige Einrichtung. Das Gebäude ist terrassenartig angelegt. Jede Gruppe ist räumlich aufgeteilt in einen großen Gruppenraum und einen kleineren Nebenraum. Jede Gruppe verfügt über eine Einbauküche. Ein großes Treppenhaus mit Garderobenbereichen und kleineren Spielecken verbindet die einzelnen Etagen. Ein großer Waschraum und Hygienebereich wird von drei Gruppen gemeinsam

    genutzt. Ein kleinerer separater Waschraum dient der Gruppe im Untergeschoß. Zentral in der Mitte der Einrichtung findet man einen großen Bewegungs- und Allzweckraum und einen kleinen Intensivraum. Zwei Kellerräume dienen als Abstellräume. Die Krippe wurde an den Kindergarten angebaut. In dieser Krippengruppe befindet sich ein Gruppenraum und angrenzend daran ein Schlafraum, ein Sanitärbereich mit Wickeltisch und der Küche.

     

    Außengelände 
    Ein großer in verschiedenen räumlichen Ebenen angelegter Garten bietet den Kindern viele Spielmöglichkeiten. Zur Anlage gehören vier Sandinseln, ein Wasserspielbereich, Klettergeräte, Drehkarussell, Schaukeln, Wippen, vier Rutschbahnen, eine Spielhütte und drei Gerätehütten. Außerdem stehen den Kindern zahlreiche Fahrzeuge zur Verfügung. Der Garten für die Krippengruppe grenzt an die Krippengruppe an. Es ist ein separater Garten, der halb überdacht ist. Der Garten ist bestückt mit einer Vogelnestschaukel, einer Rutsche und einen Sandkasten.

  • add Öffnungszeiten / Schließtage

    Unser Kindergarten bietet zwei verschiedene Öffnungszeiten an:

    1. Regelöffnungszeit: (Gruppe 1)
    Montag bis Freitag: 7.30 - 12.30 Uhr sowie Dienstag und Donnerstag: 14.00 - 16.30 Uhr

     

    2. Verlängerte Öffnungszeit: (Gruppe 2 und 4)
    Montag bis Freitag: 7.30 - 13.30 Uhr

    4. Krippengruppen: (Gruppe 3 und 5)
    Montag bis Freitag: 7.30 - 13.30 Uhr

     

    Der Kindergarten ist an zwei „Pädagogischen Tagen“, einem Planungstag sowie 29 Kindergartenferientagen geschlossen. Der Ferienplan wird rechtzeitig bekannt gegeben.

  • add Unsere Philosophie

    Unser Bild vom Kind

    Unser Kindergarten soll für jedes einzelne Kind, ganz egal welcher Herkunft, ein stückweit „Heimat“ sein. Wichtig ist uns, dass das Kind Kind sein darf und wir es in seiner persönlichen Entwicklung begleiten. Wir wollen den uns anvertrauten Kindern Sinn und Werte vermitteln und ihnen eine Hilfe geben, um in dieser Welt ein fröhliches und glückliches Leben zu leben.

    Rolle und Selbstverständnis der pädagogischen Fachkraft / Beziehungsgestaltung

    Als weitere Bezugsperson neben den Eltern, begleiten wir das Kind vom Elternhaus bis zur Schule und bieten ihm in unserem Haus eine zweite Heimat. Wir wollen den Kindern wegweisende Begleiter auf dem Weg ins Leben sein. Durch konstante und zuverlässige pädagogische Führung und Anregung wollen wir verlässliche Partner für unsere Kinder sein. Wichtig ist für uns das gegenseitige Vertrauen. Jedes Kind hat ein Recht auf seine Persönlichkeit. Jeder Mitarbeiter hat dies zu respektieren und dem Kind mit einer offenen und Mut machenden Haltung gegenüber zu treten.

    Erziehungs- und Bildungsverständis

    Jedes Kind hat ein Recht auf Bildung und Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit. Unsere zentrale Aufgabe ist, die Kinder in ihrer Entwicklung zu begleiten und zu unterstützen.

    Umgang mit Vielfalt und Unterschiedlichkeit (Geschlechtsspezifische Gestaltung der Bildungsprozesse; Interkulturelität und Interreligiosität; Inklusion)

    Jedes Kind kommt in den Kindergarten aus verschiedenen Elternhäusern mit unterschiedlichem familiärem, kulturellem und nationalem Hintergrund. Uns ist es wichtig, dass jedes Kind einen Platz in der Gruppe findet und in die Gruppe integriert wird. In unserer pädagogischen Arbeit ist uns wichtig, dass sowohl Jungen als auch Mädchen Chancengleichheit haben. Vielfalt unserer Alltagsangebote (zum Beispiel Werken) sowie unserer Raumgestaltung (zum Beispiel:. Spielen in der Puppenecke) bietet den Kindern die Möglichkeit, ihre eigene Geschlechtsidentität entwickeln zu können. Kinder mit Behinderung werden gruppenintegriert durch weitere Fachkräfte begleitet.

     

    Rechte von Kindern / Partizipation von Kindern auch für den U3 Bereich

    Bei der gesamten pädagogischen Arbeit steht die Entwicklung und ganzheitliche Förderung des Kindes im Vordergrund. Wir orientieren uns in unserer Planung an den Bedürfnissen und Interessen der Kinder. Kinder haben das Recht auf Bildung und Entwicklung. Dabei spielt die Partizipation eine bedeutende Rolle. Das heißt, jedes Kind hat das Recht seine Bedürfnisse zu äußern und aktiv Einfluss auf die Gestaltung seiner Umgebung zu nehmen, Entscheidungen zu treffen und gemeinsame Lösungen für Probleme zu finden. Es ist uns wichtig, dass alle Kinder in unserer Einrichtung ihre Bedürfnisse und Wahrnehmungen erkennen und äußern dürfen. Ihrem Alter entsprechend entscheiden sie bei Planungen, Aktionen und Raumgestaltung mit.

    Das Kind wählt die Spielorte, Spielpartner und das Spielmaterial selbst aus. Auch über die Zeit und das Tempo seines Spiels entscheidet das Kind selbst. Dazu werden die Räume altersentsprechend vorbereitet. Im U3 Bereich sind die Räume so gestaltet, dass die Kinder ihren Bedürfnissen entsprechend vielseitig  entscheiden können. Es gibt schräge Ebenen, Podeste, Fahrzeuge, Ruhebereiche, Sinnesmaterial und vieles mehr. Die Erzieherinnen bereiten eine sinnvoll gestaltete Umgebung vor um die Kinder nicht zu überfordern. Auch in Pflege und Essensituationen beteiligen sich die Kinder aktiv mit. Im Ü3 Bereich entscheiden die Kinder selbst, wann sie essen und trinken möchten. Im U3 Bereich ist dies ein wichtiger Teil der Mitentscheidung. Zusammen decken wir den Tisch. Wir haben Tischsets mit Fotos versehen. So können schon die Kleinsten entscheiden und miteinander verhandeln wo sie hinsitzen wollen. Das Getränk ist in durchsichtigen Behältern und so können sie zeigen, was sie trinken möchten. Kleine Kannen ermutigen zum selber einschenken. Entscheiden, wann und mit wem es zum Wickeln geht und wie es gewickelt werden möchten (Beispiel: Im Stehen oder Liegen). Wenn sie müde sind, haben sie das Recht zu schlafen.

  • add Inhaltliche Gestaltung

    Bildungsbereiche

     

    Bildungs- und Entwicklungsfeld: Körper

    Während des Turnens, im Garten, im Wald, als auch während der rhythmisch-musikalischen Angebote haben Kinder bei uns die Möglichkeit ihre motorischen Fertigkeiten und Fähigkeiten zu erweitern sowie Gespür und ein großes Spektrum ihres Körpers zu entwickeln.

     

    Bildungs- und Entwicklungsfeld: Sinne

    Wir bieten den Kindern ein großes Spektrum an Gelegenheiten, ihre Sinne zu schärfen und zu schulen. Wir hören an den Waldtagen, wie sich der Wald anhört, wir spielen Kim-spiele, wir malen mit Fingerfarben, matschen, basteln, wir probieren, wie verschiedene Obst-, bzw. Gemüsesorten schmecken, wir betasten unterschiedliche Oberflächen.

                                       

    Bildungs- und Entwicklungsfeld: Sprache

    Da bei uns ein großer Teil der Kinder Sprachauffälligkeiten zeigt, legen wir großen Wert auf die Sprachförderung. Es findet jeden Tag Spracherziehung im Spiel sowie durch den Dialog mit dem Kind statt. 

    Einmal wöchentlich findet in Kooperation mit der Jugendmusikschule das vom Land initiierte Sprachförderprogramm Singen-Bewegen-Sprechen für alle Kinder im Alter von 4-6 Jahren in altershomogenen Gruppen statt.

     

    Bildungs- und Entwicklungsfeld: Denken

    Wir schauen uns  Naturphänomene an, wir experimentieren, forschen, beobachten, wir entdecken die Welt der  Mathematik, wir lassen den Kindern die Möglichkeit, sich im Wald     frei zu entfalten. Dabei möchten wir den Kindern helfen, sich in ihrer Umwelt besser zurechtzufinden, selbstständiger zu werden und ihr Denkvermögen zu schulen.

     

    Bildungs- und Entwicklungsfeld: Gefühl und Mitgefühl (Entwicklung von sozialen und emotionalen Kompetenzen)

    Für uns ist es wichtig, dass Kinder lernen, mit ihren Emotionen bewusst und angemessen umzugehen, sowie  Mitgefühl für die anderen zu entwickeln. Dabei legen wir großen Wert auf die soziale Erziehung und Gemeinschaftsentwicklung in unserem Kindergarten.

     

    Bildungs- und Entwicklungsfeld: Sinn, Werte und Religion (Werte und Erziehungsziele)

    Die Aufgabe unserer Erziehung ist, Kinder in ihrer gesamten Persönlichkeit zu fördern. Dabei greift sie Fragen nach Sinn und Ziel menschlichen Lebens auf. Wir als evangelischer  Kindergarten wollen den Kindern in  kindgerechter  Form christlichen Glauben näherbringen und  Gottes Liebe weitergeben. Mit dieser christlichen Grundeinstellung wird innere Freiheit ermöglicht, Vertrauen zum Leben eröffnet, sowie Brüderlichkeit und Menschlichkeit unter den Menschen gefördert.

     

    Beobachtung und Dokumentation der Bildungs- und Entwicklungsprozesse

    Die Entwicklungs- und Bildungsprozesse der Kinder werden dokumentiert. Diese Dokumentation ist wichtiger Bestandteil der Entwicklungsgespräche mit den Eltern.

      

    Tagesablauf

    Zentralen Stellenwert in unserem Tagesablauf hat das Freispiel. Es beginnt mit dem Kommen der Kinder und endet im gemeinsamen Aufräumen. Während des Freispiels finden oft Angebote für bestimmte Kleingruppen statt. An vier Tagen in der Woche bieten wir während des Freispiels ein offenes Vesper an, einmal pro Woche essen wir gemeinsam. In der Regel wird der Morgen durch einen gemeinsamen Stuhlkreis mit Liedern, Spielen, Geschichten und Gesprächen beendet. Bei gutem Wetter schließt sich noch eine Freispielzeit im Garten an. 


    Wochenplan:

    Im Laufe der Woche finden verschiedene Angebote für die Kinder statt: Turnen, Singen-Bewegen-Sprechen, altershomogene Förderung.

     

    Rituale und Regeln des Hauses

    Es wird von jedem Kind der Geburtstag gefeiert. Vor dem gemeinsamen Vesper beten wir. Freitags findet unser Wochenabschluss statt. Vor Ostern, vor den Sommerferien und vor Weihnachten feiern wir gemeinsam Gottesdienste, wir übernachten mit den Schulanfängern und feiern jahreszeitliche Feste.

    Alle zwei Jahre gestalten wir das Erntedankfest mit.

    Unsere Regeln sind: wir nehmen Rücksicht aufeinander, wir helfen uns gegenseitig und wir gehen mit unserer Einrichtung und dem Spielmaterial behutsam um.

  • add Prozesse

    Gestaltung von Übergängen (Eingewöhnung)

    Die Eingewöhnung der neuen Kinder wird individuell ja nach Kind gestaltet. An mehreren „Schnuppertagen“ kann das Kind bereits im Vorfeld den Kindergarten, seine Gruppe und die Mitarbeitenden kennenlernen. Auf jeden Fall findet ein ausführliches Elterngespräch statt, und gemeinsam wird überlegt wie die Eingewöhnung für das Kind zur Freude wird.

    Die Eltern können an den ersten Tagen mit dabei sein. Dann folgt allmählich die Ablösung. Am Anfang eine kurze Zeit, die wir immer weiter ausbauen werden. Wir bitten die Eltern in den ersten Wochen telefonisch erreichbar zu sein. Großen Wert legen wir darauf, dass die Eltern sich von ihrem Kind verabschieden, denn nur so kann das Kind sich auf ein Wiedersehen freuen.

     

    Verfahren zum Umgang mit Kindeswohlgefährdung

    Es gibt regelmäßige Fortbildungen bei/mit dem Jugendamt Mit diesem ist eine Vereinbarung zum Umgang mit Kindeswohlgefährdungen abgeschlossen, die das Verfahren regelt.

  • add Kooperation mit Eltern

    Erziehungspartnerschaft

    Ein großer und wichtiger Bestandteil unserer Arbeit ist das Zusammenwirken mit den Eltern. Uns ist es wichtig die Eltern als Gegenüber zu sehen und ihnen in manchen Erziehungsfragen eine Hilfe zu geben. Dies geschieht durch jährliche Elterngespräche, in dem entwicklungsspezifische Inhalte aufgezeigt werden..

     

    Elternmitwirkung

    In unserem Haus werden verschiedene  Formen der Elternmitarbeit praktiziert und angeboten, dies sind:

    • Elternabende (pädagogische Inhalte usw.)
    • Ausflüge
    • Feste und Feiern
    • Gottesdienste
    • Elternstammtisch
    • Eltern- Kind Aktionen
    • Elternnachmittage

     

    Zusammenarbeit mit Familien

    Familie und Kindergarten sind gemeinsam für das Wohl des Kindes / der Kinder verantwortlich. Sie prägen beide die kindliche Entwicklung in entscheidendem Maße.

    Wir möchten die Kinder gemeinsam mit den Eltern während der Kindergartenzeit begleiten. Deshalb ist uns der Austausch mit den Eltern sehr wichtig. Viele Gespräche über das Kind und seine Besonderheiten sind hilfreich für unsere Arbeit.  Auf gegenseitige Achtung und Respekt im Umgang mit unseren Eltern legen wir großen Wert, dies geschieht durch regelmäßige Elterngespräche, Elternbriefe und Elternsprechzeiten.

     

    Elternbeirat

    Er wird zu Beginn eines neuen Kindergartenjahres gewählt. Er vermittelt die Interessen der Erziehungsberechtigten gegenüber dem Träger, der Einrichtung und dem pädagogischen Personal. Er tritt zusammen, wenn Notwendigkeit besteht, wenn Eltern, Erzieher, der Träger oder der Elternbeirat selbst ein Anliegen haben.

    Die Vorsitzende legt die Tagesordnung fest, lädt die Mitglieder rechtzeitig ein, leitet die Sitzung. Der Elternbeirat informiert die Elternschaft in einer Versammlung bzw. per Brief über die Arbeit und Ergebnisse.

  • add Schulen

    Kooperation mit Schulen

    Der Zusammenarbeit zwischen Kindergarten und Schule liegt ein regelmäßig zu aktualisierender verbindlicher Kooperationsplan zu Grunde, der von Erziehern und Kooperationslehrer zu Beginn des Kindergartenjahrs erstellt wird und die gemeinsame Arbeit festlegt.

    Die Umsetzung geschieht im Verlauf des Kindergartenjahres zwischen Kooperationslehrer und Erzieherinnen vor Ort im Kindergarten.

     

    Übergang Kindergarten – Schule

    Erfordert immer die besondere Aufmerksamkeit aller Verantwortlichen (Kiga + Schule).

    Wichtig ist uns eine partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen Eltern, Kindergarten und Schule. Daraus haben wir entwickelt: Elterngespräch zusammen mit der Erzieherin und der Kooperationslehrerin im letzten Kindergartenjahr.

  • add Kooperation mit anderen Institutionen

    In Absprache mit den Eltern arbeiten wir vertrauensvoll mit allen Fachkräften zusammen, die sich um eine gelingende Entwicklung des Kindes kümmern. Wir legen Wert auf weitere ergänzende  Zusammenarbeit mit sonstigen Partnern (Gesundheitsamt, Kinderarzt..). Beobachten wir Auffälligkeiten in der Entwicklung, machen wir die Eltern umgehend darauf aufmerksam und unterstützen sie bei der Zusammenarbeit mit den geeigneten Beratungsstellen oder Fördereinrichtungen.

    Mit der Schule findet einmal im Jahr ein regelmäßiges Kooperationstreffen statt (s.o.)Außerdem kommt die Kooperationslehrerin zu Besuch in den Kindergarten.

    Vielgestaltige Kooperationspartner wie die örtlichen Vereine (Tennis, Musikschule…), Krankenkasse  und die Kirchengemeinde (CVJM,  Kinderkreis) bereichern und erweitern die Angebote für die Kinder und stellen eine wesentliche Ergänzung der gemeinsamen, wie der individuellen Förderung dar.

  • add Die Zusammenarbeit im Team

    Sowohl das Gesamtteam des Kindergartens, als auch jedes interne Gruppenteam trifft sich einmal wöchentlich zur Teambesprechung. Gemeinsam werden verschiedene Inhalte besprochen und in den Alltag umgesetzt. Dazu gehören konzeptionelle Inhalte, pädagogische Planung, Arbeitsreflexion, Fallbesprechungen, Zusammenarbeit mit Träger und der Außenwelt, organisatorische Planungen und  Teamorganisation.

    Unser Team setzt sich zusammen aus verschiedenen pädagogischen Fachkräften in Voll- und Teilzeit. Zusätzlich werden wir von 2 FSJ-ler*innen und eine*r Anerkennungspraktinat*in unterstützt. Nach Bedarf sind stundenweise Integrationskräfte und SBS- gefördert vom Land -eingesetzt. Externe Vertretungskräfte zur Anfrage in Notfällen stehen zur Verfügung. Zum Team gehört auch eine Reinigungskraft.

    Die Kindergartenleitung ist mit 16 Stunden pro Woche für Leitungstätigkeiten freigestellt.

  • add Weiterentwicklung der Qualität der Einrichtung

    • Fortbildungen der Fachkräfte  
    • Pädagogische Tage 2 mal  jährlich
    • Teilnahme an Landesprojekten: z.B. Singen-Bewegen Sprechen
    • Sprachförderung der Landesstiftung
    • Waldwochen, zweimal im Jahr (ohne der Krippengruppe)
    • Fachliteratur, Zeitschriften Z.B. Kindergarten Heute, Bausteine
    • Gespräche, Sitzungen mit Träger und anderen Kindergärten
    • Hospitationen
  • add Beschwerdemanagement

    Eltern und Kinder haben die Möglichkeit im Kindergarten sich mit Hinweisen, Ideen und Anregungen an die pädagogischen Mitarbeiter zu wenden. Dies können sie schriftlich oder in vereinbarten Gesprächszeiten vorbringen. Gemeinsam werden die pädagogischen Fachkräfte nach eingehender Prüfung Stellung beziehen und evtl. mit dem Elternbeirat oder auch unter Einbeziehung der Fachberatung beim Kirchenbezirk diese bearbeiten.

    Wichtig ist uns ein offenes und transparentes Arbeiten mit den Kindern und Eltern zu gestalten.

    Auch bei Kritik wollen wir offen und professionell mit den Eltern ins Gespräch gehen. Zur Mitarbeitervertretung (Betriebsrat) besteht eine vertrauensvolle  Atmosphäre.

    Gemeinsam mit dem Träger ist ein Beschwerdemanagement für alle Trägereinrichtungen in Arbeit.

     

    Beschwerdemanagement im U3 Bereich

    Wenn Kleinstkinder unzufrieden sind, zeigen sie dies oft durch ihre Körperhaltung, Mimik und Gestik, über Weinen, Schreien, Wut, Aggressivität oder Zurückgezogenheit. Um die individuellen Bedürfnisse des Kindes zu verstehen, bedarf es einer guten Beobachtung und sensiblen Wahrnehmung der Fachkraft und der Eltern. Krippenkinder äußern ihren Unmut häufig ganz direkt in einer Situation. Wir nehmen das Kind dabei ernst und versuchen gemeinsam eine Lösung zu finden. Auch die Eltern können eine Beschwerde der Kinder durch ihr Verhalten oder eine Äußerung des Kindes wahrnehmen. Dafür bieten wir ihnen Raum zum täglichen Gespräch über das Wohlbefinden ihres Kindes.

 

Konzeption Ergänzung für die Krippe

  • add So erleben Kinder den Tag bei uns

    Ein Tag in der Kinderkrippe bietet den Kindern eine Vielfalt an Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten. Durch den strukturierten und immer gleich bleibenden Tagesablauf erhalten die Kinder Routine und Sicherheit, welche sie in der „Lernumgebung“ Krippe benötigen.

  • add Religiöse Erziehung

    Wir vermitteln den Kindern christliche Grundeinstellungen und leben dies im täglichen Miteinander. Ein gemeinsames Tischgebet gehört zu unserem täglichen Tagesablauf.   Wir wollen Jesus Christus und seine Botschaft kennen lernen und kirchliche Feste gemeinsam feiern.

  • add Eingewöhnungszeit

    Die Eingewöhnungszeit ist ein wachsender Prozess, bei dem das Kind mithilfe einer Bezugsperson in den Krippenalltag hineinwächst und dabei die Betreuungspersonen als seine Bezugspersonen annimmt.

    Während dieser Zeit ist es uns wichtig, dass eine Bezugsperson das Kind ständig begleitet. Das heißt, diese Person dient dem Kind als „sichere Anlaufstelle“ in der anfangs noch fremden Umgebung. Eine Eingewöhnung in die Krippe ist je nach Charakter des Kindes und Bindung zur Mutter/Vater verschieden lang. Wir arbeiten nach dem Berliner INFANS-Modell, welches für die Dauer der Eingewöhnung zwischen 6 – 7 Tage oder bis zu 3 Wochen vorgibt. Je nach Situation aber kann diese in der Länge variieren (2 – 3 Tage oder bis zu 6 Wochen). Uns ist es wichtig, ohne Druck dem Kind die Zeit, die es zum Eingewöhnen braucht, zu geben.

    In den ersten 3 Tagen der Eingewöhnung bleibt die Bezugsperson stets mit in der Gruppe, sollte sich jedoch im Hintergrund halten, damit das Kind von sich aus die neue Situation erkunden kann. Ab dem 4. Tag beginnt die Bezugsperson den Raum für kurze Zeit zu verlassen. Je nach Reaktion des Kindes werden an den darauffolgenden Tagen die Trennungsphasen ausgedehnt oder verkürzt. In dieser Zeit gehen wir gezielt auf das Kind ein, damit dieses uns als weitere Bezugsperson annimmt.

    Wichtig ist, dass während der Eingewöhnungszeit das Kind die Krippe nur halbtags besucht von ca. 9.00 – 12.00 Uhr. Hauptbezugsperson für das Kind bleiben die Eltern!! Die Eingewöhnung ist dann abgeschlossen, wenn das Kind die Erzieherin als Bezugsperson annimmt und mit ihr den Krippenalltag zusammen meistert.

    Um eine optimale Eingewöhnung zu gewährleisten, sind klare Absprachen von Eltern und Personal wichtig. Die Eltern geben Tipps, um uns auf verschiedene Reaktionen ihres Kindes vorzubereiten, wir geben immer wieder Rückmeldungen während der Trennungsphasen an die Eltern weiter.

  • add Pädagogischer Schwerpunkt

    Der Schwerpunkt unserer Arbeit in der Kinderkrippe liegt im entwicklungszentriertem Ansatz. Der Entwicklungsstand und die Lebenssituation des Kindes ist hier für sämtliche Aktivitäten und Förderungen ausschlaggebend. Wir holen das Kind in seiner Entwicklung da ab, wo es gerade steht. Durch die Einzigartigkeit, Persönlichkeit und Individualität jeden Kindes ist es besonders wichtig, auf die gegenwärtige Situation einzugehen und sie zusammen mit den Kindern zu gestalten. Somit werden Entwicklungsstände, Erlebnisse und Fragen Gegenstand des Gruppenlebens.

    Durch die Freispielzeit haben die Kinder die Möglichkeit sich mit Erlebnissen aus ihrer Umwelt aktiv auseinander zu setzen. Sie erfahren ihre körperlichen und geistigen Fähigkeiten indem sie motiviert, kreativ und ausdauernd nach Lösungswegen suchen. Nur durch das freie Spielen kann sich das Kind soziale Kontakte aufbauen und sich mit anderen Kindern auseinandersetzen. Wir als „Begleitpersonen“ ziehen uns aus dem Spielprozess weitestgehend zurück; wir stellen Material, Raum, Zeit und Ideen zur Verfügung und beobachten.

    Unser Ziel nach dem entwicklungszentriertem und situationsorientiertem Ansatz zu arbeiten erreichen wir in unterschiedlichen Bereichen durch vielschichtige Aktivitäten.

    Die ganzheitliche Erziehung und das Fördern von Selbständigkeit stehen dabei im Vordergrund. Dazu bedarf es einer offenen und flexiblen Planung. Vorrangig sind die Erlebnisse und Erfahrungen der Kinder, Sinneszusammenhänge, die sich ihnen stellen. Insbesondere sind dies: Körpererfahrung, Sprache, bildnerisches Gestalten, musikalische Tätigkeiten, mathematische, naturwissenschaftliche und technische Grunderfahrungen. Wir beachten dabei immer die physische Besonderheit in diesen frühen Lebensjahren: die Empfindsamkeit und die manchmal rasche Ermüdung. Deshalb sorgen wir immer für einen sinnvollen Wechsel von Anspannung und Erholung, vermeiden Anstrengung und Lärm, tragen aber dem großen Bewegungsdrang der Kinder Rechnung.

     

    Die Pflege ist ein wichtiger Bestandteil im täglichen Krippenalltag. Unser Ziel ist es, Bedingungen zu schaffen, die es Kleinkindern und Säuglingen ermöglichen, sich körperlich und seelisch gesund zu entwickeln. Beziehungsvolle Pflege ist Begegnung und Erziehung und sie braucht Zeit. Beim Wickeln, Baden und füttern sind Gelegenheiten, durch exklusive Zweierzeit die Beziehung zwischen Kind und Erzieherin zu stärken, da sich beide durch Berührung und achtsame Interaktion begegnen und miteinander noch vertrauter werden können. Die Wickelsituation wird so gestaltet, dass sich die Erzieherin dem Kind individuell zuwendet, indem sie mit dem Kind spricht und ihre Tätigkeit sprachlich begleitet. Damit stellt die körperliche Pflege eine bedeutsame Situation dar, in welcher das Kind wichtige emotionale und sprachliche Erfahrungen sammeln kann.

  • add Elterngespräche

    Eine vertrauensvolle, wertschätzende und respektvolle Beziehung zu den Eltern schafft uns die Möglichkeit auf die individuellen Bedürfnisse der Kinder eingehen zu können. Wir wollen Transparenz in unserer pädagogischen Arbeit, indem wir Eltern fortlaufenden Einblick in den Alltag unserer Einrichtung ermöglichen.

    Eltern von sehr jungen Kindern sind besonders an Dialog und Offenheit interessiert. Dies kann in kurzen Tür-und Angelgesprächen, aber auch in regelmäßigen Entwicklungsgesprächen stattfinden, in welchen die kindliche Entwicklung im Mittelpunkt steht und die Beobachtungen der Erzieherin mit den Eltern geteilt werden kann.

  • add Übergang in den Kindergarten

    Durch den Anbau der Krippe an den Kindergarten und einer bestehenden Kleinkindgruppe (2 und 3- jährige)  arbeiten wir fest zusammen. Es finden gemeinsame Feste und Veranstaltungen im Jahreskreis statt.

    Durch gegenseitiges besuchen in den Gruppen lernen sich Kinder und Pädagogen kennen. Auf diese Erfahrungen aufbauend finden in den letzten Monaten in der Kinderkrippe gezielte Besuche in der zukünftigen Kindergartengruppe statt. Zudem wird der Wechsel spielerisch im Alltag, Gruppengeschehen und in dem Stuhlkreis vertieft.

    Die dreijährigen Kinder wechseln halbjährlich (im Januar und im September) in die Kindergartengruppen. Für diese Kinder veranstalten wir zum Abschied ein Umzugsfest.

  • add Fortbildungen und U3-AG

    Durch Fortbildungen erhalten wir Mitarbeiterinnen neue Impulse und erfahren, eigenes Handeln kritisch zu überdenken.  Wir wählen die Themen frei nach unseren Interessen und pädagogischen Vorkenntnissen unter Berücksichtigung von organisatorischen Begebenheiten. Zudem besuchen wir regelmäßig die U3- AG die von unserer Fachberatung organisiert und durchgeführt wird. Hier werden wir aktuell auf dem Laufenden gehalten und der Austausch untereinander ist uns sehr wichtig.

 

date_range Veranstaltungen unseres Kindergartens