Herzlich willkommen auf der Seite des Evangelischen Kindergarten "Beate-Paulus" Klosterreichenbach

home Unsere Räumlichkeiten

 

Unsere Einrichtung liegt hinter der Münsterkirche, auf dem ehemaligen Klosterareal, im Zentrum Klosterreichenbachs. Der Kindergarten befindet sich in einem denkmalgeschützten Gebäude, das früher zur Klosteranlage gehörte und als Fruchtkasten Verwendung fand.

In unserem Haus befindet sich eine Kinderkrippe für Kinder von 2-3 Jahren, sowie drei Kindergartengruppen für Kinder von 3 Jahren bis zum Schuleintritt. Wir haben verlängerte Öffnungszeiten (VÖ) und dadurch täglich von 7.30 Uhr bis 14.30 Uhr geöffnet. Die normalen Betreuungszeiten sind von 7.30 Uhr bis 13.30 Uhr. Für berufstätige Eltern bieten wir zudem eine Verlängerung der Betreuung bis 14.30 Uhr an.

Unser Kindergarten verteilt sich auf zwei Gebäude. Im Hauptgebäude befinden sich Räumlichkeiten für die drei Ü3 Gruppen sowie für einen großen Turnraum direkt unterm Dach. Im Pavillon neben dem Hauptgebäude ist unsere U3 Gruppe untergebracht. Außerdem steht uns ein großer Garten mit verschiedenen Spielmöglichkeiten zur Verfügung.

 

 

 

work Unsere Arbeitsschwerpunkte

Wir leben die christlichen Werte im Kindergartenalltag.

 

Bei unserer Arbeit ist uns wichtig, jedes Kind als Persönlichkeit zu sehen, bestmöglich zu begleiten und individuell zu fördern. Im Miteinander des Kindergartenalltags üben die Kinder das soziale Verhalten ein. Gerne unterstützen wir Eltern nach unseren Möglichkeiten in ihren Fragen zum Erziehungsauftrag.

Außerdem ist es uns ein Anliegen, die christlichen Werte und die christliche Erziehung in unseren Alltag zu integrieren. Dies geschieht ganz praktisch durch das Singen von Liedern, beim Beten, beim Erzählen von biblischen Geschichten,...

Wir feiern einmal im Monat einen "Kirche mit Kindern" Gottesdienst, an welchem auch Eltern und Großeltern teilnehmen können. Auch die christlichen Feste im Jahreskreislauf werden von uns aufgenommen und mit den Kindern in unterschiedlicher Weise besprochen und gefeiert.

Zu unseren regelmäßigen Angeboten gehören die wöchentlichen Waldtage, das Turnen sowie Angebote mit verschiedenen regionalen Kooperationspartnern wie bspw. dem Sportverein, dem Nationalpark oder der Grundschule.

Für weitere und detaillierte Informationen können Sie sich gerne unsere Konzeption anschauen. Sie finden diese am Ende der Seite.

 

Öffnungs-, Bring- und Abholzeiten

  • add Öffnungszeiten U3 und alle Gruppen Ü3
    Montag:7.30 - 13.30 Uhr
    Dienstag:7.30 - 13.30 Uhr
    Mittwoch:7.30 - 13.30 Uhr
    Donnerstag:7.30 - 13.30 Uhr
    Freitag:7.30 - 13.30 Uhr
  • add Öffnungszeiten für Kinder Ü3 mit berufstätigen Eltern
    Montag:7.30 - 14.30 Uhr
    Dienstag:7.30 - 14.30 Uhr
    Mittwoch:7.30 - 14.30 Uhr
    Donnerstag:7.30 - 14.30 Uhr
    Freitag:7.30 - 14.30 Uhr
  • add Bring- und Abholzeiten

    Die Kinder können täglich von 7.30 Uhr bis 9.00 Uhr gebracht werden. Die Kinder können von 12.00 Uhr bis 12.30 Uhr und von 13.00 Uhr bis 14.30 Uhr abgeholt werden.

perm_contact_calendar Kontaktdaten

Sie wollen uns persönlich kennen lernen, möchten Ihr Kind gerne bei uns anmelden oder haben weitere Fragen? Dann melden Sie sich einfach bei uns.

 

Evangelischer Kindergarten "Beate-Paulus"
Klosterhof 5
72270 Klosterreichenbach

Telefon: 07442 3566

Mail: kiga.beate-paulusdontospamme@gowaway.t-online.de

Leitung: Dörte Bestmann

 

 

 
Netzwerken im Internet
 

Konzeption

  • add Unser Leitbild

    In unseren Kindergärten ist JEDER wichtig, wertvoll und von Gott geliebt.

    Unser Miteinander ist von christlichen Grundwerten geprägt. 

    • Familien haben Raum zur Begegnung mit Kirche und Gemeinde

    Unsere Kindergärten sind familienergänzend.

    • Die Betreuung, Erziehung und Bildung der Kinder findet im Auftrag der Kirche und der Gesellschaft statt.
    • Wir unterstützen die Familie in ihrer Sorge um ihre Kinder

    Durch das Leben von christlichem Glauben integrieren wir die Religionspädagogik in unsere tägliche Arbeit. Sie ist kein gesonderter Teil unserer allgemeinen Pädagogik, sondern prägt unseren gesamten Umgang mit den Kindern. Wir verstehen unsere Arbeit mit den Kindern im Sinne von Jesus Christus.

    Jesus und die Kinder 

    Einmal kamen Leute mit ihren kleinen Kindern zu Jesus, damit er ihnen die Hände auflegt und segnet; aber die Jünger wiesen sie ab. Doch Jesus rief die Kinder zu sich und sagte: „Lasst die Kinder zu mir kommen und hindert sie nicht, denn gerade für Menschen wie sie steht Gottes neue Welt offen. Täuscht euch nicht: Wer sich der Liebe Gottes nicht wie ein Kind öffnet, wird sie niemals erfahren“. 
    (Mt 19,13-15; Lk 18,15-17, Mk 10,13 -16)

    Jesus hat die Kinder mit ihrem Glauben herausgehoben. Nicht Leistung und Verdienst, was es bei Kindern noch nicht gibt, entscheiden über die Zulassung zu Gottes neuer Welt, sondern allein die unvoreingenommene Aufnahmefähigkeit und die Bereitschaft, sich alles schenken zu lassen.

    Diese herausgehobene Stellung der Kinder bei Jesus soll sich in unserem Kindergartenalltag folgendermaßen widerspiegeln: 

    Wir achten das Kind als Geschöpf  Gottes und wollen den Glauben mit ihm teilen.      

    Wir wollen die Kinder stärken, indem das einzelne Kind:

    • hört und erlebt, dass es von Gott angenommen, bejaht und geliebt ist;
    • sich angenommen fühlt und eine vertrauensvolle Beziehung mit den Erzieherinnen aufbauen kann;
    • die Erzieherin als einen Gesprächspartner für Fragen des Lebens und Glaubens erlebt; sich also mit seinen Fragen, Gefühlen, Freuden und Sorgen an sie wenden kann
    • biblische Geschichten, Lieder, Gebete und Feste in kindgemäßer Form hört, erlebt und erfährt;
    • erfährt, dass Trauer, Wut, Aggression, Angst und Streit zum Glaubensleben mit gehört;
    • Gottesdienste wie Kirche mit Kindern, Erntedank, Weihnachten u.a mitfeiert;
  • add Rahmenbedingungen (Gruppen, Öffnungszeiten, Team)

    Unser Kindergarten befindet sich im denkmalgeschützten Gebäude, den „Kasten“, auf dem ehemaligen Klosterareals von Klosterreichenbach.

    Für unsere Kindergartenarbeit steht uns das ganze Gebäude über drei Etagen und ein Außengebäude mit der U-3 Gruppe zur Verfügung.

     

    Gruppen

    Wir haben 4 Gruppen in unserem Kindergarten

    HasenU-3 Gruppe2-3 Jährigebis zu 12 Plätze
    IgelÜ-3 Gruppe3 Jahre bis Schuleintrittbis zu 23 Plätze
    BärenÜ-3 Gruppe3 Jahre bis Schuleintrittbis zu 25 Plätze
    FüchseÜ-3 Gruppe3 Jahre bis Schuleintrittbis zu 20 Plätze

     

    Öffnungszeiten

    Unsere Öffnungszeit ist von Montag bis Freitag von 7:30 Uhr bis 14:30 Uhr.

    Unsere Schließzeiten/-tage werden zu Beginn des neuen Kindergartenjahr den Eltern bekannt gegeben.

     

    Team

    Mitarbeiter/innen im Kindergarten

    Das Team setzt sich aus 12 pädagogischen Fachkräften (Erzieherinnen) mit einem Beschäftigungsumfang von 855 % und einer Praktikantin im Freiwilligen sozialem Jahr zusammen.

     

    Teamarbeit / Fort- und Weiterbildung

    Im 14-tägigen Wechsel finden Teambesprechungen im Gesamtteam und Gruppenteam statt. In diesen Sitzungen werden organisatorische und pädagogische Inhalte besprochen und reflektiert.

    Bei Bedarf finden Gespräche mit der Vertreter*in unserer Kirchengemeinde im Kindergartenausschuss statt.

    Die Leitung besucht die regelmäßig stattfindenden Leiterinnenkonferenzen, die von der Fachberatung des Bezirks angeboten werden.

    Einmal im Monat treffen sich die Leitungen der Kindergärten der Evangelischen Kirchengemeinde Baiersbronn, um gemeinsam an Themen zu arbeiten.

    2 mal im Jahr findet ein pädagogischer Tag statt. An diesem Tag werden konzeptionelle Themen besprochen, organisatorische Fragen behandelt und über pädagogische Inhalte reflektiert.

    Dies kann in Zusammenarbeit mit dem Träger  oder einer Fachkraft erfolgen.

    Einmal im Jahr haben wir einen Planungstag, an welchem wir das gesamte Kindergartenjahr inhaltlich vorbereiten.

    Alle Erzieherinnen besuchen regelmäßig Fort- und Weiterbildungen, die der Weiterentwicklung unserer Arbeit dienlich sind.

  • add Tagesablauf
    U-3 Gruppen
    7.30 - 9.00 UhrBringphaseFreispiel / Angebote in der Kleingruppe
    9.30 UhrAufräumen und Vorbereitung zum 1. Vesper
    9.45 Uhr1. gemeinsames Vesper
    10.30 UhrKörperpflege
    11.00 UhrMorgenkreis / Angebote evtl. Gartenbesuch / Freispiel
    12.00 - 12.30 Uhr1. Abholphase
    12.30 Uhr2. gemeinsames Vesper
    13.00 - 13.30 Uhr2. AbholphaseFreispiel / Gartenbesuch
    Ü-3 Gruppen
    7.30 - 9.00 UhrBringphaseFreispiel / Angebote in Kleingruppen oder einzeln
    10.00 UhrAufräumen und Vorbereitung für das 1. gemeinsame Vesper
    10.15 Uhr1. gemeinsames Vesper
    11.00 UhrMorgenkreis / Angebote evtl. Gartenbesuch / Freispiel
    12.00 - 12.30 Uhr1. Abholphase
    12.30 Uhr2. gemeinsames Vesper
    13.00 - 14.30 Uhr2. AbholphaseFreispiel / Gartenbesuch

     

     

     

  • add Unser Bild vom Kind und Bildungs- und Erziehungsverständnis

    Lernen ist das Aufnehmen von Informationen und Verknüpfungen mit dem schon Bekannten. Immer wenn das Kind/der Mensch etwas weiß, was er vorher nicht gewusst hat oder etwas kann, was es/er vorher nicht gekonnt hatte, dann hat es/er gelernt. Lernen und Spielen sind für Kinder ein und dasselbe. Das Lernen führt zu einer Veränderung des Verhaltens und trägt zum Erwerb von Handlungsfähigkeiten in einer Gesellschaft/Kultur bei. Der Mensch lernt sein Leben lang.

    Ohne Lernen kann Bildung nicht stattfinden. Bildung ist ein aktiver Verarbeitungsprozess von Informationen. Das Kind/der Mensch ist Akteur, der sich aktiv die Umwelt erschließt, aneignet und gestaltet. Mit der Geburt fängt die Bildung des Menschen an und dauert ein Leben lang. Bildung ist Verknüpfung von Eigeninitiative und Gelerntem und lassen das Kind/den Menschen zu eigenen Vorstellungen gelangen. Der Bildungsprozess kann bzw. muss vom Kind /Menschen alleine gebracht werden. Bildung ist das was bleibt wie Meinung, Wissen...

    Durch Erziehung wird das Kind/der Mensch in seinen Lern- und Bildungsprozessen durch Sprache und Vorbild unterstützt, gefördert und angeregt. Die Entwicklung des Kindes wird durch  Liebe, Zuwendung, Anerkennung und Lob angeregt. Als Vorbild schaffen wir für das Kind in seiner Umwelt Anregungen, Herausforderungen und auch Zumutungen. Das Kind lernt durch beobachten seiner Umwelt und nachahmen von Vorbildern. Durch experimentieren, versuchen, misslingen und wieder versuchen übt es seine Handlungskompetenz.

    Gute Voraussetzungen für ein gelingendes Lernen sind Neugierde und ein gutes Selbstbewusstsein um sich auf etwas Neues einzulassen. Ausdauer, Konzentration und Frustrationstoleranz sowie logisches Denken  unterstützen diesen Prozess positiv.

    Nicht nur im gesprochenen Wort kommuniziert das Kind/der Mensch. Unterschiedliche Möglichkeiten wie Mimik, Gestik, gestalten, Rollenspiel, Bewegung und vieles mehr stehen ihm zur Verfügung.

    Bei unserer pädagogischen Arbeit betrachten wir das Kind ganzheitlich, d.h. wir sehen es mit seinen Stärken und Schwächen im Bezug auf die Entwicklungspsychologie.

    Um die Herausforderungen des Alltags und des Lebens zu meistern, braucht das Kind immer wieder ehrliche Anerkennung von seinen Bezugspersonen und Mitmenschen.

    Ein gebildeter Mensch ist jemand, der den Willen hat, sich weiter zu entwickeln und diesen Willen umsetzt, in dem er sein Wissen mit eigenen Erfahrungen verknüpft.

    Um diesen Prozess der Bildung positiv zu unterstützen, benötigt der Mensch von Geburt an ein Umfeld, dass ihm Raum, Zeit, Material und Begleitung zum Probieren und Experimentieren lässt bzw. bietet.

    Lob, Anerkennung und Zutrauen bestärken ihn in seinem Handeln.

    Die Stärken und Schwächen eines Kindes werden bei regelmäßigen Beobachtungen wahrgenommen und individuell darauf eingegangen. Themen, die das Kind interessieren wecken den Forschergeist und die Experimentierfreude in ihm.

    Abwechslungsreiche, durch das Kind selbst veränderbare Räume, eine Vielfalt von Angeboten, aber auch die freie Spielwahl unterstützen es in seiner persönlichen Entwicklung.

    Der Kindergarten nimmt hier Einfluss auf die Entwicklung jedes einzelnen Kindes mit seinen verschiedenen Feldern. Diese sind:

    • Körper
    • Sinne
    • Sprache
    • Denken
    • Gefühl und Mitgefühl
    • Sinn, Werte, Religion

    Wichtig ist uns, dass sich das Kind ganzheitlich entwickelt und mit Kopf, Herz und Hand lernt.

  • add Verständnis unserer Erzieherinnenrolle

    Wir als Erzieherinnen

    • schaffen ein entspanntes Klima in dem sich die Kinder willkommen und anerkannt fühlen;
    • haben zu den einzelnen Kindern eine emotionale und persönliche Bindung;
    • gehen feinfühlig auf die Lebensäußerungen, Fragen und Probleme der Kinder ein;
    • berücksichtigen die nebenbei ablaufenden Lernprozesse der Kinder in den vielseitigen Situationen und Zeiten (Mahlzeiten, Ausflüge.);
    • ermutigen und Fordern die Kinder heraus;
    • trauen ihnen etwas Neues zu;
    • haben Zeit für die Kinder;
    • sind da und sprechen mit den Kindern;
    • sind Vorbild der Kinder, das bedeutet, dass wir mit ihnen so sprechen und uns ihnen gegenüber so verhalten, wie wir es uns von ihnen wünschen;
    • unterstützen die Kinder dabei, dass sie die Gemeinschaft untereinander gestalten können;
    • bereiten ein mit Lern- und Spielmaterialen ausgestaltete Umgebung, die aus sich heraus die Bildungsprozesse der Kinder in Gang setzen kann;
    • unterstützen und regen an, wir fördern und fordern die Bildungs- und Entwicklungsprozesse jedes einzelnen Kindes heraus;
    • wir nehmen wahr, beobachten und dokumentieren regelmäßig den Entwicklungsstand bzw. den Entwicklungsfortschritt jedes Kindes. Wir setzen dieses Wissen in der Planung und Gestaltung von Aktivitäten zur Anregung und Förderung der Bildungsprozesse jedes einzelnen Kindes um;
    • nehmen die Interessen, Fragen und Themen der Kinder als Anlass für die zu planenden Angebote. Wir wählen aber auch Themen, die aus unserer Sicht wichtig sind;
    • nehmen individuelle Unterschiede wahr und berücksichtigen diese bei der Planung von Angeboten;
    • schaffen Gelegenheiten und Herausforderungen für individuelle sowie für gemeinsame Lernprozesse;
    • entscheiden über das jeweilige methodische Vorgehen;
    • unterstützen und fördern selbst organisierte und selbst gesteuerte Lernprozesse der Kinder;
    • fördern die kindlichen Bildungsprozesse auch durch die Einbeziehung von Experten (Eltern, Großeltern, Künstler, Wissenschaftler….) und durch die Kooperation zu Vereinen. Der Kooperation mit der Schule kommt eine besondere Bedeutung zu;
    • als evangelische Mitarbeiterinnen setzen wir uns mit unseren Glaubensfragen ganzheitlich auseinander. Wir nehmen jedes Kind als eine von Gott geliebte Persönlichkeit wertschätzend an;
    • Wir begeben uns mit den Kindern auf christliche Glaubenswege. Basis unseres Tuns sind die christlichen Werte;
  • add Erziehungspartnerschaft mit den Eltern

    Eltern sind für uns Kunden, Erziehungspartner und auch Eltern, die wir in besonderen Situationen unterstützen.

    Ein guter Austausch über das Kind und Kontakt zu den Eltern ist uns wichtig.

    Fokus unserer Bemühungen ist immer das Kind. Wir nehmen jedes Kind als Teil seiner Familie wahr. Eltern tragen die Verantwortung für die Entwicklung ihrer Kinder.

    Um diese hierin zu unterstützen findet einmal jährlich, um den Geburtstag des Kindes herum, ein Entwicklungsgespräch mit den Eltern statt. In diesem Gespräch tauschen sich Eltern und Erzieher/innen über Entwicklungsschritte und Entwicklungsstand des Kindes aus. Dabei werden mögliche Ziele zur Förderung besprochen und vereinbart.

    Wir unterstützen sie in diesem Prozess der Auseinandersetzung mit pädagogischen Fragen. Wir bieten unterschiedliche Angebote dazu an.

    Wir berücksichtigen und respektieren die unterschiedlichen Beteiligungs-  und Mitwirkungsbedürfnisse.

    Der Elternbeirat arbeitet eng mit der Leitung und den Erzieherinnen zusammen. Gemeinsam werden Elternabende, Projekte und Feste geplant.

  • add Eingewöhnung

    Der Kindergarten ist für die meisten Kinder und deren Eltern der erste Übergang in ein neues soziales Umfeld. Die Gestaltung der Eingewöhnung ist ein wesentlicher Bestandteil unserer pädagogischen /religionspädagogischen Arbeit. In dieser Phase werden Kinder und Eltern bei ihrem Ablösungsprozess unterstützt. Die Eingewöhnung dient aber auch dazu, dem neu aufgenommenen Kind das Einleben in eine fremde Umgebung und das Zusammensein mit vielen anderen Kindern sowie den neuen erwachsenen Bezugspersonen zu erleichtern.

    Unsere Ziele sind:

    • Die pädagogischen Fachkräfte haben zu den Kindern stabile, entwicklungsfördernde Beziehungen aufgebaut.
    • Das Kind kennt die Regeln und den Tagesablauf der Tageseinrichtung und orientiert sich in seiner neuen Umgebung.
    • Die pädagogischen Fachkräfte unterstützen das Kind beim Aufbau von Freundschaften und Beziehungen zu anderen Kindern.
    • Zwischen Familien und pädagogischen Fachkräften hat sich eine gemeinsame, vertrauensvolle Basis für die zukünftige Erziehungs- und Bildungspartnerschaft entwickelt.
    • Das Kind fühlt sich in der Tageseinrichtung wohl.

     

    Eingewöhnungsphase in der U-3 Gruppe

    Das Anmeldegespräch erfolgt durch die Kindergartenleitung. Hier werden die Eltern im persönlichen Gespräch über das Leitbild und das pädagogische Konzept informiert und erhalten alle notwendigen Unterlagen für die Anmeldung.

    Das Aufnahmegespräch wird von der Gruppenleitung der U-3 Gruppe mit den Eltern durchgeführt. Dabei erhalten Eltern detaillierte Informationen zum Tagesablauf, Eingewöhnungskonzept und was das Kind im Kindergarten benötigt. Es werden Absprachen zur Eingewöhnung getroffen, Gewohnheiten und Interessen des Kindes besprochen.

    Die Aufnahme

    Um für das Kind einen bestmöglichen Übergang von der Familie in die Krippe zu gestalten ist eine behutsame Eingewöhnung wichtig. Gemeinsam wird die Eingewöhnung nach dem „Berliner Modell“ besprochen, die sich in 4 Phasen aufteilt.

    • Die Grundphase

    In den ersten Tagen kommt ein Elternteil bzw. eine Bezugsperson mit dem Kind zusammen in die Einrichtung, verbringt gemeinsam ca. eine Stunde in der Gruppe und geht anschließend mit dem Kind  wieder nach Hause.
    Während des Besuches verhält sich die Bezugsperson passiv, ist aber aufmerksam gegenüber der Signale des Kindes. Sie ist der „sichere Hafen“ des Kindes.
    Die Erzieherin versucht behutsam Kontakt zu dem Kind aufzubauen. Die Dauer der Grundphase kann sich nach Bedürfnis des Kindes verlängern.

    • Erster Trennungsversuch

    Nach Absprache und unter Berücksichtigung von Beobachtungen findet frühestens am vierten Tag der erste Trennungsversuch statt. Die Bezugsperson kommt mit dem Kind in den Kindergarten und verabschiedet sich nach kurzer Zeit vom Kind und verlässt den Gruppenraum für ca. 30 Min.
    In dieser Phase ist der Austausch mit Eltern/ Bezugsperson wichtig, um anstehende Fragen und/oder Unsicherheiten zu besprechen und den weiteren Verlauf der Eingewöhnung festzulegen.

    • Die Stabilisierungsphase

    Bleibt das Kind alleine im Kindergarten, werden die Trennungszeiten unter Berücksichtigung der Bedürfnisse des Kindes täglich verlängert. Das Kind wird langsam in das Gruppengeschehen wie gemeinsames Frühstücken, Morgenkreis, Spielen im Garten integriert. In dieser Phase findet der Aufbau der Beziehung zur Erzieherin statt.
    Die Bezugsperson bleibt jederzeit telefonisch erreichbar.

    • Die Schlussphase

    Die Eingewöhnungszeit ist abgeschlossen, wenn das Kind die Erzieherin als „sichere Basis“ und als Ansprechpartnerin akzeptiert. Die Begleitperson hält sich nicht mehr in der Einrichtung auf, ist jedoch in Notfällen zu erreichen.

     

    Das Übergangsgespräch

    Das Übergangsgespräch wird mit den Eltern und den Gruppenleitungen der Kinderkrippe und der Kindergartengruppe, in die das Kind kommt, geführt und findet vor dem Gruppenwechsel statt. Miteinander werden die Maßnahmen für einen behutsamen Wechsel in die Kindergartengruppe und gruppeninterne Informationen besprochen.

     

    Die Eingewöhnungsphase in der Ü-3 Gruppe

    Das Anmeldegespräch erfolgt durch die Kindergartenleitung. Hier werden die Eltern im persönlichen Gespräch über das Leitbild und das pädagogische Konzept informiert und erhalten alle notwendigen Unterlagen für die Anmeldung.

    Das Aufnahmegespräch wird von der Gruppenleitung durchgeführt. Die Eltern erhalten gruppeninterne Informationen (Tagesablauf, Turntag, was das Kind im Kindergarten benötigt u.a.). Der Ablauf der Aufnahme wird besprochen.

    Die Aufnahme wird individuell gestaltet (Zeiten, Beginn,  was ist für einen behutsamen Einstieg nötig u.a.)

  • add Schutzauftrag / Kindeswohlgefährdung

    Der Schutzauftrag für Kinder war und ist wesentlicher Bestandteil unserer Arbeit im Kindergarten. Die pädagogischen Mitarbeiter/innen sind sich ihrer Verantwortung gegenüber jedem einzelnen Kind bewusst. Die Tageseinrichtung unterstützt Familien in ihren Erziehungsaufgaben.

    Unsere Ziele sind:

    • Den pädagogischen Fachkräften sind die gesetzlichen Bestimmungen bekannt und sie achten auf deren Einhaltung.
    • Jährlich nimmt ein/e Mitarbeiter/in an der Fortbildung des Jugendamtes Freudenstadt „Kinderschutz in Kindertagesstätten“ teil und berichtet in der Teambesprechung über den neuesten Stand.
    • Der Verfahrensablauf bei Kindeswohlgefährdung ist allen bekannt.
    • Sie halten kontinuierlich Kontakt zu den Familien und kennen die Lebenssituation jedes einzelnen Kindes.
    • Sie sprechen mögliche Fehlentwicklungen an, die das Kindeswohl beeinträchtigen könnten, und schlagen den Eltern geeignete Beratungsangebote vor, die beim Erkennen und Lösen von Problemen helfen können.
    • Die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Familien gewährleistet ein unbürokratisches und schnelles Handeln zum Wohl des Kindes.
  • add Unsere Arbeit mit dem Orientierungsplan

    Die Grundlage unserer Arbeit im Kindergarten und der Kinderkrippe ist der Orientierungsplan für Bildung und Erziehung für die baden-württembergischen Kindertagesstätten mit seinen Bildungs- und Entwicklungsfeldern.

     

    Körper

    Das Kind erschließt sich seine Welt mit allen Sinnen, vor allem durch die Bewegung. Es erprobt sich und seine Fähigkeiten, nimmt über Bewegung Kontakt zu seiner Umwelt auf und entdeckt diese. Bewegung und Bildung stehen in einem engen Zusammenhang. Für eine ausgeglichene und gesunde Entwicklung benötigt jedes Kind Bewegung, Ruhe und gesunde Ernährung.

    Unsere Ziele:

    Kinder wissen wie ihr Körper funktioniert;

    • verfügen über ein erstes Verständnis für die Gesundhaltung ihres Körpers
    • kennen und erweitern die Möglichkeiten ihrer körperlichen Fertig-  und Fähigkeiten:

      1. sie haben ihre konditionellen und koordinativen Fertigkeiten und Fähigkeiten weiterentwickelt; 
      2. sie haben ihre grobmotorischen Fertigkeiten und Fähigkeiten erweitert und verfeinert;
      3. sie haben ihre fein- und graphomotorischen Fertigkeiten und Fähigkeiten ausdifferenziert und erweitert;

    • nehmen sich an wie sie sind;
    • vertrauen sich und ihrem Körper;
    • setzen ihren Körper als Darstellungs- und Ausdruckmittel in den Bereichen Kunst, Musik, Tanz, darstellendes Spiel und Theater ein;
    • haben Möglichkeiten, ihren natürlichen Bewegungsdrang zu befriedigen;
    • kennen Regeln der Hygiene;
    • haben Achtung vor dem Körper des Anderen;
    • nehmen Einzigartigkeit und Unterschiedlichkeit der Anderen und sich selbst wahr;

     

    Sinne

    Kinder nehmen ihre Umwelt über ihre Sinne wahr und erforschen und entdecken die Welt durch Sehen, Hören, Fühlen, Tasten, Riechen, Schmecken.

    Dazu brauchen sie vielfältige Gelegenheiten um Zeit und Raum zu erleben, um zu Experimentieren und zu Forschen in unterschiedlichen Erfahrungsfeldern: im Alltag, in der Kunst, in der Musik, in der Technik und Natur.

    Der Kindergarten stellt hierfür Material und Räume für vielfältige Möglichkeiten der Sinneswahrnehmung bereit und unterstützt diese mit gezielten Angeboten.

    Unsere Ziele:

    Kinder

    • erleben und erfahren ihre eigenen Sinne;
    • wissen, was ihre Sinne leisten;
    • wissen, was die Sinne für sie persönlich bedeuten;
    • schulen ihre Sinne und differenzieren sie selbstständig;
    • entwickeln Einfühlungsvermögen für Andere;
    • nutzen alle ihre Sinne um die Welt (Natur, Alltag, Kunst, Medien) wahrzunehmen und sich in ihr zu orientieren;
    • drücken sich durch den Einsatz ihrer Sinne differenziert und auf vielfältige  Art und Weise aus (Ausdrucks- und  Gestaltungsfähigkeit).

     

    Sprache

    Sprache ist ein wichtiges Medium, mit deren Hilfe sich das Kind die Welt erschließt. Die Sprachbeherrschung hat für das weitere Lernen eine herausragende Rolle. Sprache ist ein wichtiges Werkzeug für spätere Lernprozesse, innerhalb und außerhalb des Kindergartens.

    Sprachförderung findet ganzheitlich statt und ist in den Kindergartenalltag integriert. Durch gezieltes Beobachten wird der Sprachentwicklungsstand des Kindes erkannt und entsprechend begleitet und gefördert.

    Die Erzieherin ist sich ihres beständigen Sprachvorbilds bewusst.

    Unsere Ziele

    Kinder

    • haben ihre nonverbalen (z.B. Mimik, Gestik) und verbalen Ausdrucksfähigkeiten erweitert;
    • Verknüpfen Sprache mit Musik, Rhythmik, Bewegung;
    • kennen die Wirkung ihrer verbalen und nonverbalen Ausdrucksmöglichkeiten (z.B. Umgangston);
    • kommunizieren mit anderen;
    • können in einer Gruppe frei reden;
    • nutzen ihre Sprache um Ziele zu erreichen;
    • mit einer anderen Herkunftssprache verständigen sich auch in Deutsch;
    • wissen, dass Menschen sich in unterschiedlicher Sprache ausdrücken;
    • kennen Symbole und Schrift als alltäglichen Teil ihrer Lebenswelt und setzen sie ein;
    • erfahren Annahme in und mit ihrem unterschiedlichen nationalen Hintergrund.

     

    Denken

    Kinder besitzen bereits sehr früh erstaunliche Fähigkeiten im Wahrnehmen und Denken. Sie können schon sehr früh Ursache-Wirkungs-Zusammenhänge erkennen und sich daran erinnern.

    Das Denken umfasst alle Fähigkeiten, die helfen, die Welt zu erfassen und zu erklären.

    Damit das Kind all diese Fähigkeiten erlernen und erproben kann, braucht es eine Umgebung, die es dazu ermuntert und auffordert. Es geht nicht darum, Fakten zu lernen, sondern es geht um Denkweisen, die es später beim Lego bauen, beim Fahrrad reparieren oder beim Verstecken eines Geschenks genauso braucht wie im naturwissenschaftlich-mathematischen Unterricht. Und es geht auch darum, dass Kinder lernen mitzudenken.

    In diesem Bildungs- und Entwicklungsfeld ist selbstentdeckendes Lernen nötig und zu ermöglichen.

    Unsere Ziele

    Kinder

    • nehmen ihre Umgebung differenziert wahr;
    • erkennen Zusammenhänge ihrer Wahrnehmung und bringen diese zum Ausdruck;
    • haben Denk- und Handlungsstrategien, um sich die Welt zu erschließen:

      1. sie erkennen Muster, Regeln und Symbole, um die  Welt zu erfassen;
      2. sie entwickeln Mengenvorstellungen und gehen mit  verschiedenen Symbolen für Zahlen um;
      3. sie erfassen technische Zusammenhänge;
      4. sie kennen Abläufe in der Natur;
      5. sie erstellen zur Realisierung von Ideen Pläne/Planungen;
      6. sie formulieren ihre Neugier in Fragen, stellen Hypothesen auf und finden darauf ihre Antworten;
      7. sie sind sich ihrer Lern- und Entwicklungsschritte bewusst ;
      8. sie vollziehen ihre Lern- und Entwicklungsschritte nach;
      9. sie haben Freude und Spaß an ihren Lernfortschritten;

    • geben ihren Gedanken, Vorstellungen, Träumen und Wünschen einen ästhetisch-künstlerischen Ausdruck.

     

    Gefühl und Mitgefühle

    Der Mensch ist  ein soziales Wesen. Um leben zu können benötigt der Mensch/das Kind intensive, wertschätzende, liebevolle Zuwendung seiner Bezugspersonen. Schon früh erfährt das Kind im Austausch  von Blicken, Gesichtsausdrücken und Körperbewegungen mit der Bezugsperson Gefühle. Fühlt sich das Kind geborgen und angenommen kann es ein Urvertrauen entwickeln. Auf diese Grundlage bauen sich Zutrauen gegenüber sich selbst und anderen Personen und der Welt auf. Das Kind entwickelt ein Bewusstsein für die eigenen Gefühle, seinem Gewissen, seinem sozialen Verhalten und Mitgefühl, sowie seiner Umwelt.

    Im Kindergarten treffen die Kinder teilweise erstmals auf eine größere Personengruppe und müssen eine Beziehung zu neuen Bezugspersonen  und Kindern aufbauen.

    Unsere Ziele:

    Das Kind

    • Erfährt Wertschätzung und verhält sich wertschätzend;
    • Entwickelt und eignet sich Einfühlungsvermögen und Mitgefühl an und agiert bzw. reagiert;
    • Lernt entwicklungsentsprechend einen angemessenen, sozial verträglichen Umgang mit den eigenen Emotionen;
    • Erkennt Körperhaltung, Mimik und Gestik als Ausdruck von Gefühlen und weiß, dass auch seine Gefühle dadurch Ausdruck finden;
    • Entwickelt Einfühlungsvermögen und Mitgefühl gegenüber Menschen, Tieren und der Natur;
    • Lernt entwicklungsentsprechend, gewaltfreie Konfliktlösungen;

     

    Sinne, Werte und Religion

    Kinder begegnen der Welt grundsätzlich offen. Sie treffen dabei auf eine Fülle von Eindrücken, Erfahrungen, Anforderungen und Begegnungen. Um sich in dieser Welt zurecht zu finden, bedarf es eines Sinneshorizontes und eines Wertegefüges. So soll der kindlichen Lebenswelt Struktur und Orientierung für sein Handeln gegeben werden.

    Wir Mitarbeiter/innen leben den Kindern christliche Werte im Kindergartenalltag vor, um christliche Wertehaltung beim Kind zu entwickeln und ihm so Sinn, Geborgenheit und Zugehörigkeit zu geben;

    Wir Mitarbeiter/innen sind kompetente Gesprächspartner für Kinder und Eltern in Sinn-, Lebens- und Wertefragen des christlichen Lebens.

    Unsere Ziele:

    Kinder

    • sehen aufgrund tragender Beziehungen und religiöser Zugänge zuversichtlich und selbstbewusst auf Beziehungen und der Welt zu;
    • wissen um die jeweilige Besonderheit von Kunst, Musik, Religion, Naturerkundung, Sprache. Sie schätzen die Vielfalt an Zugangsweisen zur Welt. Die Kinder kennen und schätzen die Unterschiedlichkeit von Lebensverhältnissen (individuelle Unterschiede, Geschlecht, Kultur usw.).
    • wissen von der christlichen Prägung unserer Kultur (z.B. in Kunst und Architektur, in Formen der Lebensgestaltung und der Wertorientierung) und erkennen diese in ihrer Lebenswelt;
    • bringen ihre philosophischen und theologischen Sichtweisen und Fragen zum Ausdruck und gehen damit auf andere Kinder und Erwachsene zu;
    • nehmen Sinnfragen, ethische und religiöse Fragen wahr und artikulieren sich dazu;
    • entwickeln in Interaktion mit anderen ein inneres Bild von sich selbst als einer unverwechselbaren und bejahten Person. Sie erkennen ihre Interessen, Fähigkeiten und Vorlieben und ihre Familienkultur und –religion. Sie bringen sich damit zusammen mit anderen in die gemeinsame Gestaltung sozialer Beziehungen und ihrer Lebensumwelt ein;
    •  empfinden den Kindergarten als Ort der Geborgenheit und Zugehörigkeit, der sie in ihrem Lebensmut und ihrer Hoffnung über die ihre bestehende Lebenswirklichkeit hinaus stärkt.

     

    Beobachtung und Dokumentation

    Die gezielte Beobachtung jedes Kindes ist fester Bestandteil jeder pädagogischen Fachkraft. Dadurch lernen wir das Kind besser kennen, nehmen seine Interessen, Kompetenzen und sozialen Kontakte wahr. Die Beobachtungen werden im Gruppenteam, und bei Bedarf im Gesamtteam besprochen. Hierfür gibt es verbindliche Absprachen im Team. Die Auswertungen und Ergebnisse werden dokumentiert und fließen mit in das Entwicklungs-gespräch ein. Die Einschätzungsskala über den Entwicklungsstand des Kindes, die hausintern entwickelt wurde, wird von den Gruppenmitarbeiterinnen durchgearbeitet und fließt ebenfalls mit in das Entwicklungsgespräch ein. Eine schriftliche  Zusammenfassung aller Beobachtungen und Einschätzungen erhalten die Eltern beim Entwicklungsgespräch.

    Durch Fallbesprechungen im Gruppen- bzw. Gesamtteam und gegebenenfalls das Hinzuziehen von anderen Fachkräften (Beratungsstelle, Ärzte, Fachberatung, Gesundheitsamt etc.) sollen in Zusammenarbeit mit den Eltern bestmögliche entwicklungsfördernde Maßnahmen durchgeführt werden.

     

    Partizipation der Kinder

    Jedes Kind hat das Recht, seine Bedürfnisse zu äußern und aktiv Einfluss auf die Gestaltung seiner Umgebung zu nehmen. Partizipation zieht sich als grundlegendes pädagogisches Prinzip und gelebte Kultur durch den Alltag der gesamten Einrichtung. Das Erlebnis der aktiven Teilhabe und Mitgestaltung versetzt Kinder in die Lage, Eigenverantwortung zu übernehmen und sich als wichtigen Teil der Gemeinschaft zu erfahren. Auf diese Weise wird demokratisches Verhalten und Zusammenleben im Alltag der Tageseinrichtung gelebt.

    Dafür brauchen die Kinder Erwachsene, die ihnen die Bewältigung dieser Aufgaben zutrauen und  kindgerechte Formen der Mitbestimmung gewährleisten.

    Die Möglichkeit, Beschwerden zu äußern, ist präventiver Kinderschutz und ein wesentliches Element von Partizipation.

    Unsere Ziele:

    • Kind und pädagogische Fachkraft stehen in einer vertrauensvollen Beziehung zueinander;
    • Die Bedürfnisse, Wünsche und Beschwerden der Kinder werden ernst genommen;
    • Die Kinder wissen, dass sie im Alltag jederzeit zu einer Erzieherin kommen können, um ihre Bedürfnisse, Wünsche und Beschwerden zu äußern. Gemeinsam wird das Für und Wider abgewogen. Dabei erfahren sie, dass ihre Stimme gehört wird und sie Einfluss auf die Gestaltung ihres Alltags nehmen können.
    • Die Kinder erleben sich im Alltag der Einrichtung als selbstwirksam;
    • Sie lernen, ihre Interessen selbst zu vertreten und die Meinungen anderer zu respektieren;
    • In der Freispielphase haben die Kinder die Möglichkeit ihren Spielpartner, die Spieldauer, die Art des Spiels und das Spielmaterial frei zu wählen. Hierbei lernen sie mit anderen Kindern Absprachen zu treffen, die von allen Beteiligten akzeptiert werden können.
    • Die Kinder kennen ihre Rechte und nutzen ihre Möglichkeiten zur Mitgestaltung, Mitbestimmung und Beschwerde;
    • Bei regelmäßigen Morgenkreisen wird den Kindern Raum gegeben, um ihre Interessen zu äußern und diese gemeinsam zu besprechen.
    • Bestehende Regeln werden je nach Bedarf mit den Kindern abgesprochen und verändert.
    • Die verbalen und nonverbalen Signale der Kinder werden in jeder Situation beachtet;

     

     Inklusion

    In unserem Kindergarten ist die Förderung des Zusammenlebens von Kindern aus unterschiedlichen Lebenssituationen selbstverständlich. Inklusion ist mehr als Integration: Es geht vielmehr um eine Pädagogik der Vielfalt, die ein erkennbares Merkmal eines gelebten christlichen Menschenbildes ist und sich an den Bedarfslagen aller Kinder orientiert. Es geht um die Realisierung von gemeinsamem Spielen und Lernen sowie um eine möglichst umfassende Teilhabe aller Kinder am Alltag unserer Tageseinrichtung.

    Unsere Ziele:

    • Die Tageseinrichtung für Kinder setzt auf eine vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung und nicht auf eine aussondernde Pädagogik;
    • Sie orientiert sich am evangelischen Profil und öffnet sich interkulturell und interreligiös;
    • Ihr gesamtes Umfeld ist darauf ausgerichtet, dass sich jedes Kind entsprechend seinen individuellen Möglichkeiten entwickeln kann;
    • Die evangelische Tageseinrichtung für Kinder ist ein Ort der Bildung und Förderung für alle Kinder, ihre Angebote orientieren sich an den unterschiedlichen Bedarfslagen der Kinder und ihrer Familien;
    • Die Kinder lernen miteinander und voneinander für ihr  jetziges und zukünftiges Leben;
    • Die Bildungsangebote der Tageseinrichtung für Kinder regen die Experimentierfreude und Neugierde der Kinder an.
  • add Beschwerdemanagement

    Beschwerdemanagement  für Eltern

    Alle Mitarbeiter/innen sind für die Ideen, Anregungen, Kritiken und Beschwerden der Eltern aufgeschlossen und nehmen diese ernst.

    Ablauf bei Beschwerden:

    • Anonym über Elternbeirat
    • Mündlich gegenüber eines/er Mitarbeiters/in
    • Schriftlich

    Ablauf der Bearbeitung der Beschwerde:

    • Erstgespräch zur Klärung des Anliegens und Lösungsvorschläge
    • Versuch der Klärung unter den betroffenen Parteien (ggf. Einbeziehung der Leitung u. wenn nötig, des Trägers)
    • Rückmeldung über Entscheidungen und Veränderungsmöglichkeiten
    • Feststellung des Grades der Zufriedenheit
    • Dokumentation der Beschwerde
    • Evaluation der Beschwerde im Team und mit dem Träger
    • Rückmeldung an den Beschwerdegeber

     

    Beschwerdemanagement für Kinder

    Die Beschwerden sind als Entwicklungschance sowohl für die Kinder selbst, als auch für die päd. Fachkräfte zu verstehen. Weiterhin sollte dieser Prozess es ermöglichen, die eigene Dialogfähigkeit, sowie die Regeln und Strukturen des Kindergartens immer wieder neu an den Bedürfnissen der Kinder auszurichten.

    Dabei sind die Fachkräfte in der Rolle des/der Moderators/in. Sie erfüllen nicht den Wunsch oder finden die Lösung, sondern ermöglichen den Kindern ihre eigenen, ganz individuellen Wege.

    Die Kinder können Beschwerden an den/die Erzieher/in selbst verbal oder durch Gestik wie weinen, verstecken, körperliche Gesten aber auch Mimik wie trauriger Gesichtsausdruck, wütender Blick oder durch ihre Eltern, herantragen . Gemeinsam werden Standpunkte, gegebene Situationen und Beobachtungen ausgetauscht und individuelle Wege gesucht.

    Beschwerdeanlässe von Kindern können sein:

    • Beschwerden über das Essen (Auswahl und Zusammenstellung der Speisen, Einhalten von Tischregeln, Probierpflicht,…)
    • Beschwerden über Bekleidungswahl/Vorschrift durch die Erwachsenen (Hausschuhe, Jacken, Mützen, Gummistiefel anziehen oder nicht, Barfußlaufen im Garten,…)
    • Beschwerden über die Selbstbestimmung des Spielortes (Garten, Haus, Bildungsbereiche,…) 
    • Beschwerden über die Toilette (Sauberkeit, Umgang, Intimsphäre,…) 
    • Beschwerden über körperliche Übergriffe (hauen, beißen, hänseln anderer Kinder,…) 
    • Beschwerden über Ausgrenzungen (die lassen mich nicht mitspielen, er/sie lädt mich nicht zu seinem Geburtstag ein,…)

    Jedes Kind wird mit seinem Anliegen  ernst genommen und die päd. Fachkräfte treten ihm mit Achtung, Respekt und Wertschätzung entgegen.  Wir kommunizieren auch in konfliktreichen Situationen respektvoll mit den Kindern.  Mit dem betreffenden Kind oder in der Gruppe werden Sorgen, Probleme und Beschwerden der Kinder gehört und gemeinsam nach Lösungen gesucht. Regeln werden in der Gruppe  gemeinsam mit den Kindern erarbeitet.  Durch eine beständige, wertschätzende Basis zwischen Kind und pädagogischer Fachkraft wird die Möglichkeit geschaffen, sich Ihr jederzeit anvertrauen zu können.

  • add Qualitätssicherung und -entwicklung

    Der Evangelischen Kirchengemeinde Baiersbronn und den Erzieherinnen unseres Kindergartens, sowie der Krippengruppe, sind eine hohe Qualität der Arbeit und die ständige Weiterentwicklung wichtig. Das gemeinsam erarbeitete Leitbild ist Grundlage für die konkrete Zielfindung und Gestaltung der Arbeit. Neue und bewährte pädagogische Erkenntnisse helfen dazu, die Kinder in ihrer ganzheitlichen Entwicklung zu fördern.
    In unserem Kindergarten arbeiten ausschließlich pädagogische Fachkräfte. Die Kindergartenarbeit ist eingebunden in das Netzwerk Kirche und schöpft aus deren Ressourcen, wie z.B. Angebote der örtlichen Kirchengemeinde und des Kirchenbezirks, Evangelische Fachberatung und Angebote des Evangelischen Landesverbands für Kindertagesstätten. Der Träger ermöglicht den Erzieherinnen Fortbildungsmaßnahmen. Jährlich werden Personalentwicklungsgespräche durchgeführt.
    Das Beziehungsnetz von Eltern, Erzieherinnen, Träger, Schule und Partnern in Gemeinde und Land wird gepflegt und ständig verbessert.
    Für die Überprüfung der Qualität unseres Kindergartens wurde von 2008 bis 2010 in Zusammenarbeit mit dem Ev. Landesverband für Kindertagesstätten, dem Träger und den Erzieherinnen ein Qualitätshandbuch erstellt, in dem Qualitätskriterien festgelegt wurden, die jährlich überprüft und ergänzt werden. 

  • add Unsere Kooperationspartner

    Grundschule

    Damit die Kinder eine gute Startchance in der Schule haben, wird in unserm Kindergarten eine intensive Kooperation mit der Grundschule in Klosterreichenbach praktiziert.

    Im letzten Kindergartenjahr vor der Einschulung findet zweimal im Monat ein Kooperationstreffen der Kinder, Lehrkraft und Erzieher/in im Kindergarten und einmal im Monat in der Schule statt. Diese Treffen, sowie der Elterninformationsabend, die Schulanmeldung, die Orientierungsgespräche mit Lehrkraft, Eltern und Erzieher/in, u.a. werden an den  dreimal im Jahr stattfindenden Besprechungen der Lehr- und Erziehungskräfte vorbereitet und geplant.  

     

    Unser Partner „Nationalpark Schwarzwald“

    Seit Juli 2016 ist der Kindergarten Kooperationspartner des Nationalpark Schwarzwald.

    Ziel der Kooperation ist, die Kinder mit der Wildnis vertraut zu machen, sie für achtsamen und nachhaltigen Umgang mit der ihr anvertrauten Natur zu sensibilisieren und Arten- und Gebietskenntnisse zu vermitteln.

    Die Kooperation findet in Form von

    • Besuche der Kinder im Nationalpark mit spezifischen Bildungsaktivitäten;
    • Besuche der Mitarbeiter/innen des Nationalparks im Kindergarten und an den Waldplätzen des Kindergartens;
    • Weiterbildung und Coaching der pädagogischen Mitarbeiter/innen des Kindergartens;
    • Bereitstellung von Bildungsmaterial;
    • Teamfortbildung zu nationalparkspezifischen Themen;
    • Elternarbeit in Form von Elternabenden und Teilnahme an den Besuchen im Nationalpark oder vor Ort im Kindergarten.

     

    Sprachförderung / Singen-Bewegen-Sprechen (S-B-S)

    Das Bildungsangebot „Singen-Bewegen-Sprechen“ ist eine ganzheitliche Förderung von Kindern zwischen drei und sechs Jahren, das durch das Land Baden-Württemberg gefördert und finanziert und in Kooperation mit der Jugendmusikschule Baiersbronn durchgeführt wird.

    Die Förderung wird durch eine musikpädagogische Fachkraft mit Unterstützung einer Fachkraft des Kindergartens durchgeführt und findet mit zwei Gruppen einmal in der Woche statt

     

    Weitere Kooperationspartner

    Zum Wohl des Kindes und dessen optimale Förderung in seiner Entwicklung arbeiten wir mit Kooperationspartnern zusammen. Diese sind:

    • Jugendamt
    • Frühförderstelle
    • Gesundheitsamt
    • Kinderärzte
    • Logopäden und Ergotherapeuten
  • add Unsere besonderen Angebote

    Waldtag / Waldwochen

    Unser Wald ist so spannend, dass er bei Kindern einen starken Entdeckungsdrang hervorruft. Deshalb bieten wir seit 1999 in unserem Kindergarten jeden Dienstag den Waldtag und zweimal  jährlich (im Mai und im Juni) eine Waldwoche für die Ü-3 Gruppen an.

    Durch die Vielfalt des Waldes ist dieser ein ideales Spiel- und Erfahrungsfeld für die Kinder und regt deren Fantasie und Kreativität an. So ganz nebenbei bietet er für die Kinder zahllose Entwicklungsmöglichkeiten. Motorik, Geschicklichkeit, Sinneserfahrungen und das Miteinander werden durch die vielfältige Beschaffenheit des Waldbodens, das dortige Material, die Witterung und die Spielmöglichkeiten von den Kindern  erprobt und geschult. Die Kinder können sich als ein Teil der Natur erleben, sich Wissen erspielen und erhalten so einen individuellen Zugang zur Natur. Diese Erfahrungen bilden eine Grundlage für späteres verantwortungsbewusstes Handeln im Umgang mit der Natur.

    Die U-3 Gruppe unternimmt einen Spaziergang in den Kurpark, um dort die ersten Naturerfahrungen in der Gruppe zu erleben.

     

    Kirche mit Kindern

    Unser Angebot „Kirche mit Kindern“ gibt den Kindern und deren Familien die Möglichkeit, einen Gottesdienst mit den Kindern, der Familie, dem Pfarrer/in und den Mitarbeiter/innen des Kindergartens zu feiern.

    Der Gottesdienst findet neun- bis zehnmal im Jahr jeweils am letzten Freitag des Monats statt.

    Unsere Ziele sind

    • Kinder erleben einen kindgerechten Gottesdienst;
    • Kinder kennen biblische Geschichten, religiöse Lieder, Gebete und erleben die Atmosphäre eines Gottesdienstes;
    • Mitarbeiter teilen mit den Kindern den Glauben und kommen ins Gespräch mit ihnen;
    • Eltern/Angehörige haben einen niederschwelligen Zugang zum Gottesdienst;
    • Kinder werden die kirchlichen Gebäude vertraut.

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