Herzlich willkommen auf der Seite des Evangelischen Jakobuskindergarten Röt!

home Unsere Einrichtung und unsere Räumlichkeiten

 

Unsere Einrichtung liegt im unteren Murgtal von Baiersbronn im Ortsteil Röt-Schönegründ direkt neben der Jakobuskirche.

In unserem Haus befindet sich eine Kinderkrippe für Kinder von 1-3 Jahren, sowie eine Kindergartengruppe für Kinder ab 3 Jahren bis zum Schuleintritt. Wir haben verlängerte Öffnungszeiten (VÖ) und dadurch täglich von 7.30 Uhr bis 13.30 Uhr geöffnet.

Unsere großzügigen Räume strahlen eine freundliche Atmosphäre aus und bieten viel Platz zum Spielen, Entdecken und Erfoschern. Wir haben in beiden Gruppen einen großzügigen Gruppenraum. Im Untergeschoss ist ein Turmraum für beide Gruppen vorhanden. Die Krippe hat einen kleinen Schlafraum. Die Kindergartengruppe hat zusätzlich zum Gruppenraum eine Hochebene, ein Atelier und einen Werkraum. Unser Garten ist mit verschiedenen Spielgeräten und einer Wasser-/ Matschanlage ausgestattet. 

 

 

 

work Unsere Arbeitsschwerpunkte

  • Wir arbeiten naturnah.

 

 

 

Unser Schwerpunkt "naturnahes Arbeiten" spiegelt sich in der Raumgestaltung, im täglichen Miteinander sowie in den verschiedenen Angeboten wieder. 

Wir gehen täglich in unseren großzügigen Garten oder in die Umgebung. Zweimal wöchentlich finden Wald- und Wiesentage statt. Außerdem sind wir seit 2016 Partnerkindergarten des Nationalparks Nordschwarzwald.

Ein wesentlicher Bestandteil unserer Arbeit stellt die Vermittlung christlicher Glaubensinhalte dar. Hier findet unter anderem einmal im Monat ein "Kirche mit Kindern"-Gottesdienst für alle Kinder sowie interessierte Eltern und Großeltern statt.

In den Wintermonaten kommen einmal wöchentlich ältere Mitbürger*innen (Großeltern) zum zusätzlichen Vorlesen in unsere Einrichtung.

Für weitere und detaillierte Informationen können Sie sich gerne unsere Konzeption anschauen. Sie finden diese am Ende der Seite.

 

Öffnungs-, Bring- und Abholzeiten

  • add Öffnungszeiten des Kindergartens und der Krippe
    Montag:7.30 - 13.30 Uhr
    Dienstag:7.30 - 13.30 Uhr
    Mittwoch:7.30 - 13.30 Uhr
    Donnerstag:7.30 - 13.30 Uhr
    Freitag:7.30 - 13.30 Uhr
  • add Bring- und Abholzeiten

    Die Kinder können täglich von 7.30 Uhr bis 8.30 Uhr gebracht und von 12.30 Uhr bis 13.30 Uhr abgeholt werden.

perm_contact_calendar Kontaktdaten

Sie wollen uns persönlich kennen lernen, möchten Ihr Kind gerne bei uns anmelden oder haben weitere Fragen? Dann melden Sie sich einfach bei uns.

 

Evangelischer Jakobuskindergarten Röt
Schönegründerstraße 31
72270 Röt-Schönegründ

Telefon: 07442 5546

Mail: ev.kindergartenroetdontospamme@gowaway.web.de

Leitung: Katja Peterle

 

 

 
Netzwerken im Internet
 

Konzeption Kindergarten

  • add Unsere Einrichtung

    Unser Ev. Jakobuskindergarten steht unter der Trägerschaft der Evangelischen Kirchengemeinde Baiersbronn.

    Die Einrichtung umfasst

    1 Kindergartengruppe für 25 Kinder (von 3 Jahren bis Schuleintritt) mit verlängerter Öffnungszeit (VÖ) und 1 Krippengruppe für 10 Kinder von 0-3 Jahren.  Damit bieten wir insgesamt 35 Plätze an.

    In jeder Kindergartengruppe arbeitet ein erfahrenes Erzieherinnen- Team.  Jeder Gruppe steht ein Gruppenraum mit Küche, ein Waschraum und eine Garderobe zur Verfügung. Ebenso werden diese Räume

    von jeder Gruppe zu gezielten Angeboten genutzt. Das Büro und Personalzimmer bietet uns die Möglichkeit Elterngespräche und Teamgespräche durchzuführen. Den natürlichen Bewegungsdrang können unsere Kinder im Turnraum, im Garten, sowie in Wald und Wiese entfalten. Das weitläufige Außengelände lädt die Kinder ein, sich auszutoben und ihre motorischen Fähigkeiten und Fertigkeiten zu erproben. Dazu nutzen sie die Rutsche mit Klettermöglichkeiten, die Nestschaukel, den Sandkasten, die Wassermatschanlage, sowie verschiedene Fahrzeuge und Schaukeltiere. Die VÖ-Gruppe pflegt ihr eigenes Hochbeet.

    Das Umfeld in Röt bietet den Kindern eine natürliche Umgebung, z.B. Spielplätze, Wald mit Waldplatz,

    verschiedene Wiesen, die Murg. Die S- Bahn Haltestelle ist nicht weit von der Einrichtung entfernt.

  • add Unser Team

    In unserer Einrichtung werden alle Kinder von pädagogischen Fachkräften, welche ihre staatliche Anerkennung zum/r Erzieher*in haben, betreut. Die Einrichtungsleitung ist zugleich Gruppenleitung. Sie ist Ansprechperson für Belange von Seiten der Familien bzw. des jeweils gewählten Elternbeirates, im Hinblick auf das Wohl des Kindes, Bildung, Betreuung und Erziehung sowie für konzeptionelle Aufgaben. Sie ist ebenfalls Ansprechperson für alle Teammitglieder und für andere Institutionen wie zum Beispiel der Kooperation mit der Grundschule. Die Einrichtungsleitung ist verantwortlich für Verwaltungsaufgaben und führt Personalgespräche. Sie nimmt regelmäßig an Leitungskonferenzen des Trägers bzw. der Fachlichen Leitung der Ev. Kindergärten Baiersbronn teil. Ein regelmäßiger Austausch über aktuelle Themen mit dem Träger der Einrichtung ist für uns selbstverständlich. 

    Zusätzlich gehören zwei Reinigungsfachkräfte zu unserem Team. Immer wieder werden wir auch unterstützt von jungen Erwachsenen, die ihr freiwilliges soziales Jahr bei uns absolvieren.

    Zusammenarbeit im Team/Fortbildungen

    Wir legen großen Wert auf einen guten, vertraulichen, respektvollen und ehrlichen Umgang in unserem Team. Wir sprechen offen miteinander und nennen Dinge beim Namen. Bei Problemen ist jeder für den anderen da. Wir tauschen uns in wöchentlich stattfindenden Teamsitzungen aus. Im Wechsel finden Teamsitzungen im gesamten oder im Gruppenteam statt. Wir tauschen uns über das Gruppengeschehen und die Entwicklungsbeobachtungen, die Bildungsprozesse einzelner Kinder sowie mit dem Elternbeirat aus, planen Feste, Feiern, Ausflüge u.a., reflektieren unser eigenes Handeln und dokumentieren weitere Vorgehensweisen. Uns als Team ist eine gut qualifizierte Kindergartenarbeit wichtig. Deshalb nehmen wir die uns zustehenden Fortbildungsangebote regelmäßige wahr.

  • add Unsere Öffnungszeiten

    Montag bis Freitag von 7.30 – 13.30 Uhr.

    Bitte bringen Sie Ihr Kind morgens bis spätestens 8.30 Uhr.

    Wir haben vormittags ab 12.30 Uhr eine flexible Abholzeit, d.h. Sie können Ihr Kind ab 12.30 Uhr abholen, sollten es aber bis spätestens 13.30 Uhr abgeholt haben.

    Wir finden es sehr wichtig, dass Ihr Kind regelmäßig den Kindergarten besucht. Nur dann kann eine stabile Beziehung zu uns und anderen Kindern aufgebaut werden

  • add Unsere pädagogische Arbeit

    Wir arbeiten naturnah, ganzheitlich und projektbezogen. Dies geschieht meist in Kleingruppen, die altersgemischt oder altershomogen sind. Immer nach der Situation des Kindes fragend: „Was will das Kind, was braucht das Kind?“ Hierbei richten wir uns nach dem Orientierungsplan BW und nach dessen Bildung und Entwicklungsfeldern: „Sinn-Werte-Religion, Sinne, Denken, Gefühl & Mitgefühl, Sprache und Dies geschieht meist in Kleingruppen, die altersgemischt oder altershomogen sind.

    Ein wesentlicher Bestandteil unserer Arbeit ist die Vermittlung christlicher Glaubensinhalte in Bezug auf die Bibel.

     

    Freispiel

    Die Bedeutung des Freispiels Selbstbestimmtes Spiel ist für die ganzheitliche Entwicklung des Kindes ganz entscheidend. Uns ist wichtig, dass die Kinder einen Großteil ihrer Zeit an Freispiel nutzen können, wo sie die Chance haben, in verschiedenen Spielecken zu spielen, sich auszuleben, neu zu entdecken und ihrer Kreativität und Ideen freien Lauf lassen zu können. Im Tagesablauf wählen die Kinder ihre Tätigkeit aus und gehen spontan aufbrechenden Spielbedürfnissen nach. Sie suchen sich ihr Spielmaterial und ihre  Spielpartner allein aus, setzen sich selbst Ziele und bestimmen von sich aus Verlauf und Dauer eines Spieles. Wir zeigen den Kindern die Regeln, spielen mit ihnen, geben Anregungen und unterstützen die Kinder sprachlich und helfen ihnen in ihrem Vorhaben. Uns ist es sehr wichtig, eine vertrauliche und stabile Beziehung zu den Kindern zu haben. Spielen und Lernen gehören zusammen. Spielen ist ein Grundbedürfnis und zugleich eine lustvolle Betätigung für ein Kind. Im Spiel lernt ein Kind sehr viele Dinge:

    Kontakte knüpfen, Freunde finden, Kreativität, sich an Regeln halten, sich ausdrücken, Begriffe bilden mit Frustration umgehen, Dinge ordnen, denken – kognitive Fähigkeiten entwickeln, Konflikte lösen, Rücksicht nehmen körperliche Geschicklichkeit, Beobachten, sich konzentrieren Gefühle mitteilen und ausdrücken, warten und zurückstecken, sich durchsetzen.

     

    Spielen in der Natur

    Uns ist es wichtig, dass die Kinder den Unterschied Spiel im Kindergarten zum Spielen in der Natur zu erfahren. Spielthemen sind im Wald nicht vorgegeben, Naturmaterialien wie Äste, Steine, Wurzeln u.v.m. sind vielseitig zu gebrauchen. Ihre Bedeutung bestimmen die Kinder z.B.: wird die Wurzel zum Feuerwehrauto im nächsten Moment ein Pferd und an einem anderen Tag ein Schloss. Spielgewohnheiten hängen vom Entwicklungsstand des Kindes ab, je mehr Erfahrung sie im Garten, Wald und auf der Wiese sammeln desto mehr entwickelt sich die Kreativität, Sicherheit in der Bewegung, Ausdauer, Selbstständigkeit, Wissen, sprachliche Kompetenzen. Der „Spielraum Natur“ bietet den Kindern immer wieder neuen Anreiz zum Spiel, bedingt durch den rhythmischen Wechsel der Jahreszeiten verändert sich immer wieder die Spielkulisse.

    Wir sorgen für Sicherheit und Geborgenheit, sowie genügend Zeit Erfahrungen zu sammeln. Es ist uns wichtig, dass sie wissen zum Spiel gehöht es auch dazu sich schmutzig machen zu dürfen und Dinge zu tun, die für uns Erwachsene möglicherweise chaotisch oder sinnlos erscheinen. Für das Kindliche Denken sind diese Aspekte logisch und notwendig.

    Bitte sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind gut ausgestattet, je nach Jahreszeit und Wetter, die Spielzeit in der Natur ungestört genießen kann.

    Zur Ausstattung gehört:

    • Eine Matsch-/ Regenhose
    • Eine Regenjacke
    • Wasserfeste, geschlossene Schuhe, in denen Ihr Kind gut laufen kann

    Zusätzlich für den Wald- und Wiesentag:

    • Eine Kopfbedeckung, je nach Jahreszeit auch Handschuhe
    • Ein Sitzkissen, eine Trinkflasche und einen Rucksack mit Brustgurt

     

    Naturnahe Erziehung

    Unser Kindergarten wurde 2011 zum Partnerkindergarten des Nationalparks Schwarzwald ausgezeichnet.  Regelmäßig finden Exkursionen zu bestimmten Themen statt. Wir legen großen Wert darauf, dass sich die Kinder viel im Freien bewegen und aufhalten. Es finden wöchentlich Wald- und Wiesentage statt. Wir geben den Kindern die Möglichkeit die Natur mit allen Sinnen und in jeder Jahreszeit zu beobachten, zu erleben und zu experimentieren. In unserem Garten regen wir die Kinder durch Bepflanzung eines Hochbeetes dazu an, bewusst den Kreislauf der Natur im Beobachten von Wachstum und Vergänglichkeit zu erleben. Wir vermitteln den Kindern durch den eigenen Umgang und die Pflege, Achtsamkeit gegenüber den Menschen und Natur Verantwortung zu übernehmen. Wir ernten und verwenden unser eigenes Obst und Gemüse, Beeren und Kräuter.

     

    Ökologische Erziehung- Umwelterziehung

    Wir unterstützen die Kinder darin, unsere natürliche wie auch kulturelle Umwelt spielerisch, sinnlich, neugierig und mit Bedacht wahrzunehmen. Uns ist es wichtig, dass die Kinder sich als Teil davon verstehen lernen und Liebe zu allem Lebendigen bei den Kindern geweckt wird. Mit Hilfe der Erzieherin, Kooperation mit dem Nationalpark Ruhestein aber auch unterschiedlichen Bestimmungsbüchern lernen die Kinder die Zusammenhänge in der Natur kennen, verstehen und zu achten.

     

    Naturwissenschaft

    Unsere Kinder lernen viele naturkundliche Namen und Zusammenhänge auf dem Weg zum Wald und in den Wiesen, sowie beim Spielen nebenbei. Aber auch bei speziellen Angeboten vertiefen wir das Wissen im umfassenden Maße mit allen Sinnen. In den unterschiedlichen Jahreszeiten, bei Experimenten, mit Hilfe von Medien usw. erfahren die Kinder physikalische und chemisch natürliche Vorgänge.

     

    Soziale Erziehung

    Wir leben in unserem Kindergarten in einem sozialen Geflecht zwischen Kindern, Erziehern, Eltern und Träger. Die Erziehung der Kinder zu einem umgänglichen Sozialverhalten ist ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit. Dazu nehmen wir die Kinder wahr, wie sie sind. Wir schauen hin, wie sie sich verhalten und reagieren auf Situationen ermutigend und unterstützend oder bremsend und einschränkend je nach Erfordernis. Wir achten darauf, dass auch schwache Kinder eine Stimme bekommen und die Starken nicht nur dominieren sondern ihre Gaben für die anderen einsetzen lernen. Ein positiv konsequentes Verhalten auf das Benehmen der Kinder ist uns sehr wichtig.

    Wir schulen den Blick für die Bedürfnisse des Nächsten nicht nur im Kindergarten, sondern weltweit (z.B. Rumänienhilfe)

     

    Sexualerziehung

    In unserem Kindergarten nimmt die Sexualerziehung keine Sonderstellung ein, sondern ist Bestandteil der

    Sozialerziehung und Persönlichkeitsbildung.

    Ziele:

    Wir möchten,

    • dass Kinder die eigene Sexualität als einen positiven Lebensbereich bejahen.
    • die Kinder in der Wahrnehmung ihrer Gefühle fördern.
    • die Kinder sensibilisieren, die eigenen Gefühle und die Gefühle anderer Menschen zu erkennen und darauf angemessen zu reagieren (Partnerschaft, Zärtlichkeit, Rücksichtnahme, "Nein" sagen können).
    • dass die Kinder ihren eigenen Körper wahrnehmen und akzeptieren.
    • dass die Kinder eventuelle Ängste, Hemmungen ablegen und Sicherheit erfahren.
    • die Kinder im Finden und Erkennen der eigenen Identität unterstützen.
    • dass die Kinder den gleichberechtigten Umgang zwischen Mädchen und Jungen erleben und akzeptieren.
    • das Selbstwertgefühl von Mädchen und Jungen spielerisch stärken.
    • den Kindern Wissen über Sexualität vermitteln.

    Umsetzung:

    • Wir sind sensibel für Fragen der Kinder und hören zu.
    • Wir achten darauf, dass das persönliche Schamgefühl eines Jeden respektiert wird.
    • Mit unserer Raumgestaltung schaffen wir den Kindern Möglichkeiten, ungestört zu spielen. Wir bieten ein geborgenes Umfeld (Kuschelecken, Decken, Nischen, gedämpftes Licht).
    • Den Kindern stehen viele Materialien zur Verfügung, die unter dem Aspekt der Sexualerziehung förderlich sind (Verkleidungsutensilien, Arztkoffer, Massagebälle, Rollen, Schwämme, Federn, Musik, Spiegel, Sinnesmaterialien usw.).
    • Wir stellen den Kindern ausgewähltes Bild- und Buchmaterial zur Verfügung.
    • Durch Angebote mit Materialien wie Kleister, Fingerfarbe, Lehm, Matsche, Erbsenbad usw. machen die Kinder wichtige Körpererfahrungen.
    • Weitere Möglichkeiten didaktischer Umsetzung der Sexualerziehung werden im Kinderartenalltag eingesetzt: Geschichten, Lieder, Sinnesspiele, Pantomime, Malen, Ratespiele, Erzählen, Wasserspiele, Turnen usw.

     

    Spracherziehung

    Wir legen großen Wert auf die Ausbildung der Sprache, weil die Sprache der Schlüssel für alles Miteinander ist (Kommunikation). Wir benennen die Dinge mit richtigem Namen und sprechen in ganzen Sätzen. Wir suchen beim Sprechen den Augenkontakt mit den Kindern als Gegenüber. Wir lassen den Kindern Zeit, um auszusprechen. Wir regen die Kinder zum eigenen Artikulieren und Sprechen an in Form von Kreisspielen, Fingerspielen, Reimen, Geschichten, Austausch über Erlebnisse, Hilfestellung im Freispiel, Benennung von Farben, Zahlen und Dingen bei Tischspielen.

     

    Religiöse Erziehung

    Unser Jakobuskindergarten befindet sich in der Trägerschaft der evangelischen Kirchengemeinde Baiersbronn. Für die religionspädagogische Arbeit werden wir von dem Pfarrer/ der Pfarrin der Evangelischen Kirchengemeinde Klosterreichenbach / Röt begleitet.

    Wir vermitteln den Kindern religiöse Werte wie

    • Wertschätzung des Anderen, auch Andersartigen (Würde vor Gott)
    • Hilfsbereitschaft (Nächstenliebe)
    • Verzeihen (Vergebung)
    • Verantwortungsvollen Umgang mit der Natur und allen Gaben der Schöpfung.

    Dies geschieht in den alltäglichen Spielsituationen, beim Beten, Singen, beim Erzählen biblischer Geschichten, bei der monatlichen ‚Kirche mit Kindern‘, im Jahreslauf mit seinen religiösen Festen, oder bei besonderen Ereignissen wie Geburt, Unfall oder Tod in einer Familie.

     

    Bewegungserziehung

    Wir legen großen Wert darauf, jeden Tag mit den Kindern an die frische Luft zu gehen. Hierbei bewegen sich die Kinder auf spielerische Art und Weise auf verschiedenste Arten und lernen den  verantwortungsvollen Umgang in der Natur. Einmal wöchentlich nutzt jede Gruppe den Turnraum für sich. Hierbei können sich die Kinder frei bewegen oder gezielte Angebote nutzen. Sie können bis an ihre Grenzen bzw. ihre Grenzen testen und lernen, was ihrem Körper gut tut und was nicht.

     

    Musikalische Erziehung

    In unserem Kindergarten spiegelt sich die musikalische Erziehung in vielen Bereichen des täglichen Miteinanders wieder. Der gesamte Tagesablauf wird von den Kindern durch immer wiederkehrende, musikalische Schwerpunkte durchlebt. So achten wir im täglichen singen auf eine kindgerechte Stimmhöhe. Wir fördern durch gezielte Angebote wie zu Beispiel: „ rhythmisch-musikalische Sprachangebote, Fingerspiele, Reime und Klanggeschichten“, die Stimmbildung und das Taktgefühl. Wir setzen regelmäßig Orfinstrumente, sowie Körperinstrumente ein. Wir regen die Kinder dazu an Geräusche und Klänge in ihrer unmittelbaren Umgebung wahrzunehmen. Gehörschulung findet sowohl in der Stille der Natur (Garten, Wald), sowie im Straßenverkehr und im Kindergarten statt.

    Unser Kindergarten ist mit der Qualitätsmarke „ Die Carusos“ der Deutsche Chorverband ausgezeichnet. Die Auszeichnung steht für kindgerechtes singen, vielfältige und altersentsprechende Liedauswahl, einbeziehen von rhythmischen Instrumenten, Integration von Tanz- und Bewegungsspielen.

     

    Mathematische Erziehung

    Wir legen in unserem Kindergarten großen Wert darauf, dass das Interesse und die Freude der Kinder an Mathematik und an mathematischen Themen von Anfang an gefördert werden. Wir geben den Kindern die Möglichkeit mit Farben und Formen zu experimentieren und stellen verschiedene Materialien, wie „ Becher, Lupen, Meterstab, Würfel usw.“ bereit. Wir unterstützen die Kinder im Alltag sowohl im Kindergarten, als auch draußen in der Natur mit Mengen umzugehen, zu zählen, zu wiegen, zu messen, zu sortieren und zu vergleichen. Wir regen sie an, Muster und Symmetrien ( Bsp.: Spiegelung beim Schmetterling) zu entdecken, nachzumalen oder nachzulegen. Auch grafische Darstellungen (Geburtstagskalender) ermöglichen den Kindern mathematisches Grundwissen zu erfahren. Durch viele kleine Anregungen, erleben die Kinder die mathematikhaltigen Aspekte ihrer Umwelt und entwickeln mathematische  Kompetenzen mit viel Freude.

     

    Ernährung

    Wir essen jeden Tag gemeinsam mit den Kindern und achten hierbei auf eine gesunde und abwechslungsreiche Ernährung, wie zum Beispiel: Obst, Gemüse, Vollkornbrot usw. Die Kinder sollen auf spielerische Art und Weise lernen, sich bewusst und gesund zu ernähren und auf ihren Körper acht zu geben und die Signale, von Hunger und Stätigkeit, deuten zu können bzw. erst noch zu lernen.

    Bitte unterstützen Sie uns, in dem Sie Ihrem Kind ein ansprechendes, abwechslungsreiches und gesundes Vesper mitgeben

  • add Portfolio und Informationsaustausch

    Portfolio

    Jedes Kind hat vom ersten Tag im Kindergarten an ein Portfolio. Das Portfolio begleitet also das Kind von der Aufnahme und Eingewöhnungszeit im Kindergarten bis zum Beginn der Schulzeit. Wie in einem Bilderbuch soll man darin schließlich die Entwicklung des Kindes nachvollziehen und erkennen können, wie Stück für Stück neue Anforderungen gemeistert werden. In unserem Portfolio halten wir viele Erinnerungen der Kinder an ihre Zeit im Kindergarten fest. Damit das Kind seinen eigenen Ordner erkennt, haben wir seinen Vornamen in Großbuchstaben auf dem Ordnerrücken angebracht und ein Foto dazu geklebt.

     

    Informationsaustausch

    Einen kurzen Wochenüberblick finden Sie an der Pinnwand, vor jedem Gruppenraum.  Weitere Informationen erhalten Sie durch regelmäßige Infobriefe, die wir in den Postkasten o.ä. der Kinder legen. Ebenso finden Sie Neuigkeiten, Aktuelles und die Namen der Erzieher/Innen und Elternbeiräte, sowie ein Mitteilungskästchen für den Elternbeirat im Eingangsbereich, Ca. 2x im Jahr finden Elternabende statt. Wir bitten Sie, diese Termine wahrzunehmen. Zusätzlich bieten wir Ihnen Elterngespräche, zur Entwicklung Ihres Kindes, nach Vereinbarung an.

    Wir Erzieherinnen unterliegen der Schweigepflicht. Sie brauchen also keine Bedenken zu haben, dass vertrauliche Gespräche, gegen Ihren Wunsch, weitergegeben werden. Wir sind sehr an einem regen Austausch zum Wohle Ihres Kindes interessiert.

  • add Arbeit nach dem Orientierungsplan Baden-Württemberg

    In unserem Kindergarten können die Kinder grundlegende Erfahrungen sammeln, sie lernen sich selbst und ihre Umgebung kennen. Sie erfahren das Prinzip von Ursache und Wirkung, in dem sie ihr eigenes Tun beeinflussen können. Die Bedeutung des kindlichen Spiels, welches die Grundlage der Intelligenzentwicklung bildet, spielt in unserem Kindergartenalltag eine große Rolle.

    Der Bildungs- und Orientierungsplan von Baden Württemberg, der das Kind im Mittelpunkt sieht, die Kinderperspektive stärkt und sich an den Stärken der Kinder orientiert, ist Grundlage für unser pädagogisches Handeln. Er beinhaltet die sechs Entwicklungsfelder Sinne, Körper, Denken, Gefühl und Mitgefühl, Sprache, Sinn/Werte und Religion. Alle Entwicklungsfelder werden in unserer Einrichtung im Kindergartenalltag durch unterschiedliche Angebote gefördert:

      


    Unsere pädagogische Arbeit anhand des Orientierungsplans

    Körper :

    Zuwendung, Fürsorge und Zärtlichkeit sind die primären und elementaren Lebens- und Körpererfahrungen. In dieser Phase spielt auch die Bewegung eine wichtige Rolle. Das Kind erschließt sich seine Welt aktiv, mit allen Sinnen und vor allem in Bewegung. Es erprobt sich und seine Fähigkeiten, nimmt über Bewegung Kontakt zu seiner Umwelt auf und beginnt seine soziale und materielle Umwelt zu verstehen. Dadurch wird sein körperliches Gleichgewicht und seine kognitive und seelische Entwicklung gefördert. Das Kind spürt seinen Körper und erhält die Möglichkeit sich auszudrücken. In unserer Einrichtung wird einmal wöchentlich geturnt. Bei angeleiteten Angeboten wird darauf geachtet, dass der Körper mit allen Sinnen erfahren und die Grob- und Feinmotorik gezielt gefördert wird. Im Morgenkreis, beim Spiel im Garten, in der Natur, in hauswirtschaftlichen Angeboten, bei der Sauberkeitserziehung und  im Freispiel werden unsere Kinder im Allgemeinen in ihrer Körperwahrnehmung gefördert.

     

    Sinne:

    Kinder nehmen ihre Umwelt über ihre Sinne wahr, erforschen und entdecken ihre Welt durch Sehen, Hören, Fühlen, Tasten, Riechen und Schmecken. Sie lernen ihre Welt mit allen Sinnen kennen. Schon früh experimentieren sie mit Wortlauten, Farben, Formen und Gegenständen. Auch erleben die Kinder beim aktiven Prozess des Wahrnehmens die Welt in ihrer Differenziertheit, versuchen sich darin zu orientieren und zu begreifen. Dazu brauchen sie vielfältige Gelegenheiten und Angebote, Zeit und Raum zum Erforschen, Experimentieren, Ausprobieren und Erleben. Ästhetisches Gestalten und Musik bieten den Kindern im Alltag die Mittel sich schöpferisch und damit aktiv mit sich selbst, den Spielpartnern und ihrer Umwelt auseinanderzusetzen. Die Sinne werden sensibilisiert und die Persönlichkeitsentwicklung gefördert.

    Ein Schwerpunkt unserer Einrichtung ist das Erleben aller Sinne in der Natur. Durch die wöchentlichen Exkursionen in den Wald oder in den Nationalpark erleben die Kinder ihre Umwelt mit allen Sinnen. Dabei werden sie in unterschiedlichen Angeboten mit verschiedenen Materialien gefördert. Bei Angeboten innerhalb der Einrichtung wie Kochen, kreatives Gestalten, Singen, Morgenkreis werden ebenfalls alle Sinne angesprochen.

     

    Sprache:

    Das Sprechen und die Sprache eines Kindes zu fördern ist ein zentrales Anliegen unserer pädagogischen Arbeit. Denn Sprache ist die Grundvoraussetzung für den Umgang der Menschen miteinander. Durch Sprechen und Sprache äußert, erkennt und verarbeitet der Mensch seine Gefühle, Wünsche und Bedürfnisse. Die Kinder lernen ihre Wünsche, Sorgen und Nöte durch die Sprache auszudrücken und sich mitzuteilen.

    Wir als Erzieher/innen agieren als Sprachvorbild für die Kinder, z.B. durch persönliche Ansprache, Bilderbuchbetrachtungen, Fingerspiele, Lieder, Morgenkreisspiele etc. Wir möchten das Interesse an Sprache wecken und weiterentwickeln, den Mut haben sich in der Großgruppe mitzuteilen und von eigenen Erfahrungen und Erlebnissen zu berichten.

     

    Denken:

    Um sich die Welt selbst erschließen zu können, soll und muss ein Kind zum eigenständigen Denken angeregt werden. Das Denken umfasst alle Fähigkeiten, die helfen zu erklären und vorherzusagen. Im Einzelnen geht es um das Bilden von Kategorien und das Finden von Regeln, um das Erfassen von Ursache-Wirkungszusammenhänge, um schlussfolgerndes Denken und Problemlösen, sowie um logisches Denken. Das Kind ist Entdecker, Erfinder, Künstler, Forscher und ein kleiner Philosoph. Kinder suchen Lösungen und Antworten, indem sie über sich und ihre Umwelt (Warum-) Fragen stellen. Kindliches Denken ist ganzheitliches Denken. Der Prozess des Denkens muss unterstützt werden, um beispielsweise Phänomenen im Alltag und in der Natur auf die Spur zu kommen. Kinder treten in Beziehung zu ihrer Umwelt indem sie beobachten, vergleichen und erforschen. Dabei entwickeln sie, auch im Austausch mit anderen Kindern und Bezugspersonen, eigene Erklärungsmodelle.

    Uns als Erzieher/innen ist es wichtig, bei den Kindern Interesse und Neugier an der Umwelt zu wecken, sie genau zu beobachten und Vermutungen aufzustellen. Ein weiterer Schwerpunkt unsrer Arbeit ist das Experimentieren mit ihnen und dass sie eigene Erfahrungen und Ideen miteinbringen dürfen. Wir unterstützen die Kinder durch die Gestaltung unserer Räume und das Bereitstellen verschiedener Materialien an denen die Kinder einfache Naturgesetze erfahren können. Wir begleiten die Kinder in ihrem Tun damit sie eigenständige Erfahrungen in allen Bereichen sammeln können.

     

    Gefühl und Mitgefühl

    Emotionen gehören zum Leben und der Umgang mit ihnen will gelernt sein. Ein Kind muss lernen, mit seinen Gefühlen umzugehen. Das Kind soll einen angemessenen Umgang mit den eigenen Emotionen erlernen, d.h. das Zulassen von Gefühlen in einer sozial verträglichen Weise. Dies ist die Grundlage für Kinder, um eine hohe Resilienz, die Fähigkeit an Krisen nicht zu scheitern und deren Umgang damit zu bilden. Es kann sich Einfühlungsvermögen und Mitgefühl aneignen. Dabei geht es darum, die Emotionalität anderer Menschen wahrzunehmen, um darauf reagieren zu können.

    Uns ist es wichtig, dass die Kinder in ihrem Alltag Einfühlungsvermögen und Mitgefühl gegenüber Menschen, Tieren und der Natur entwickeln. Sie erfahren Wertschätzung und lernen das auch selbst zu tun. Die Kinder lernen in Angeboten unterschiedliche Körperhaltungen, Mimik und Gestik und das Ausdrücken von Gefühlen kennen. 

     

    Sinn/Werte und Religion:

    Kinder begegnen der Welt grundsätzlich offen. Sie treffen dabei auf eine Fülle von Eindrücken, Erfahrungen, Anforderungen und Begegnungen. Um sich in dieser Welt zurecht zu finden, bedarf es eines Sinneshorizontes und eines Wertgefüges. So soll der kindlichen Lebenswelt Struktur und Orientierung für ihr Handeln gegeben werden. Rituale religiösen und traditionellen Ursprungs, sowie philosophieren über Sinnfragen spielen dabei eine wichtige Rolle. Jeder Mensch soll in seiner Individualität, mit seinen Stärken und Schwächen wahr und ernst genommen, akzeptiert und wertgeschätzt werden. Kinder sollen lernen, diese Wertschätzung auch anderen, ihrer Umwelt in Form von Mensch, Natur und Tier entgegen zu bringen. Alle Beteiligten lernen dabei mit Vielfalt zu leben, sowohl Gemeinsamkeiten als auch Unterschiede zu entdecken, wahrzunehmen und wertzuschätzen. Dabei ist es wichtig, Gefühle wie Geborgenheit, Vertrauen und Empathie zu erfahren. Denn nur in einer vertrauensvollen Atmosphäre kann eine positive Grundeinstellung zum Leben entwickelt werden.

     

    In unserem Kindergarten findet einmal im Monat „Kirche mit Kindern“ statt. Wir sind ein evangelischer Kindergarten und anhand von biblischen Geschichten, Liedern, Gebeten gestalten wir mit den Kindern und Eltern diese besondere Zeit.

    Gebete, Lieder und Rituale sind Bestandteil unseres täglichen Ablaufs.

  • add Unsere besonderen Angebote

    Vorschulische Erziehung

    In unserer Einrichtung sehen wir die vorschulische Erziehung nicht als getrennten Lernbereich an oder als gesonderten Schwerpunkt. Dies geschieht, in unserer Einrichtung, ab den ersten Tag an und in der gesamten Kindergartenzeit. Durch gezielte Beobachtungen können wir die Entwicklung jedes Kindes erkennen und individuelle Interessen und Stärken fördern. Um für jedes Kind einen guten Übergang vom Kindergarten in die Grundschule zu gestalten, findet regelmäßig ein sogenannter „ Schulstürmertreff“ statt. Dieser beinhaltet spezielle Themen, wie Spracherziehung, Verkehrserziehung uvm. Und wird von einer Erzieherin und/ oder einem Lehrer in Zusammenarbeit mit der Grundschule Klosterreichenbach vorbereitet. Wir tauschen uns regelmäßig aus. Wir geben den Vorschulkindern die Möglichkeit, die Grundschule Klosterreichenbach vor ihrer Einschulung kennen zu lernen.

     

    Polizeibesuch

    Einmal im Jahr besucht uns ein Polizeibeamter von Freudenstadt. Er erklärt den zukünftigen Schulkindern ein sicheres Verhalten im Straßenverkehr und gehen und wenden mit ihm das gelernte Wissen an.

     

    Zahnpflege 

    Zweimal im Jahr kommt zu uns die Zahnpflege vom Gesundheitsamt Freudenstadt. Auf spielerische Art, mit lustigen Geschichten und bunten Dingen zum Anfassen erklärt sie den Kindern sie Bedeutung des richtigen Zähneputzens. Gemeinsam mit ihr wird es anschließend praktisch geübt.

     

    Kirche mit Kindern

    In unserem Kindergarten findet einmal im Monat „Kirche mit Kindern“ statt. Wir sind ein evangelischer Kindergarten und anhand von biblischen Geschichten, Liedern, Gebeten gestalten wir mit den Kindern und Eltern diese besondere Zeit.

  • add Unser Tagesablauf

    7.30 Uhr bis 8.30 Uhr - Bringzeit

    7.30 Uhr bis 12.30 Uhr - Freispielzeit, Kleingruppenangebote, Gleitendes oder gemeinsames Frühstück, Stuhlkreis mit päd. Angeboten, Geburtstage feiern, Spielplatz, Spazieren gehen, Wald, Turnen, Bewegungserziehung, Garten, Singkreis

    12.30 Uhr bis 13.30 Uhr - evtl. ein zweites Vesper, Abholzeit

  • add Eingewöhnung und Erkrankungen

    Eingewöhnungszeit

    In unserer Einrichtung orientieren wir uns an dem Münchner Eingewöhnungsmodell. Uns ist es sehr wichtig, dass Ihr Kind schonend eingewöhnt wird. Wir sprechen mit Ihnen gemeinsam ab, wie die erste Zeit der Eingewöhnung von statten gehen soll. Dies geschieht in vier Phasen:

    1.     Phase: Das Aufnahmegespräch

    Lange vor der eigentlichen Aufnahme findest das Aufnahmegespräch mit einem Erziehungsberechtigten statt. In diesem Gespräch erhalten Sie den Aufnahmevertrag, sowie verschiedenes Informationsmaterial.

    2.     Phase: Kennenlernen

    Ca. 1. bis 3. Tag: eine gleichbleibende Bezugsperson bleibt für ca. 2 Stunden bei gleichbleibenden Zeiten in der Einrichtung. So können Sie und Ihr Kind sich orientieren, Vertrauen gewinnen und einen positiven Kontakt aufbauen. Gemeinsam lernen Sie den Tagesablauf, das Gruppengeschehen, Regeln und den Umgang der Erzieherinnen mit den Kindern kennen.

    3.     Phase: Sicherheit gewinnen

    Ca. 4. Bis 5. Tag: Die Bezugsperson begleitet Ihr Kind in die Einrichtung. Die Zeit die Ihr Kind im Kindergarten verbringt wird auf ca. 3 Stunden oder eventuell länger ausgedehnt und erste Trennungsversuche können eventuell schon stattfinden (ca. 30 bis 60 Minuten). Die Bezugsperson verabschiedet sich nach kurzer Zeit klar und deutlich von Ihrem Kind und verlässt den Gruppenraum. Sie muss immer telefonisch erreichbar sein und jederzeit in die Einrichtung zurückkommen können.

    4.    Phase: Vertrauen aufbauen

    6. und 7. Tag: Verläuft wie am Tag 4 und 5 oder eventuell länger. Die Trennungszeit kann eventuell auf 1 bis 2 Stunden ausgedehnt werden. Die Bezugsperson hält sich die gesamte Zeit in Abrufbereitschaft.

    8. bis 10. Tag: Die Bezugsperson verabschiedet sich kurz und klar von Ihrem Kind nachdem sie es in die Gruppe gegeben und der Bezugserzieherin übergeben hat. Die Bezugsperson ist jederzeit abrufbar und kommt spätestens zur verabredeten Zeit zum Abholen ihres Kindes und hält sich nicht mehr längere Zeit in der Einrichtung auf. Wenn die Abwesenheitszeiten der Bezugsperson vom Kind angenommen und akzeptiert werden, und sein Verhalten darauf hinweist, dass es genügend Sicherheit hat, kann die Trennungszeit in den nächsten Tagen eventuell ausgedehnt werden.

    Nach ca. 6 bis 8 Wochen findet ein Gespräch über den Verlauf der Eingewöhnungszeit statt.

    Bei Krankheit des Kindes oder der Erzieherin kann die Eingewöhnung wieder bei Phase 1 beginnen. Der Ablösungsprozess ist für beide Seiten nicht einfach. Das Kind muss die Sicherheit und das Vertrauen zur Bezugserzieherin erst gewinnen; dies ist ein Lernprozess.

    Dies ist aber eine wichtige Voraussetzung für das Kind Bindungen zu Erzieherinnen und anderen Kindern einzugehen und für jegliches Lernen.

     

    Erkrankungen 

    Bei Krankheiten, wie zum Beispiel Fieber, Erbrechen, Durchfall, Erkältungen etc. bitten wir Sie Ihr Kind daheim zu lassen. Dadurch kann eine Ansteckung der anderen Kinder und der Erzieherinnen verhindert werden.

    Erkrankungen des Kindes oder eines Familienmitgliedes an einer ansteckenden Krankheit  ( z. B. Masern, Mumps, Scharlach. Röteln, Windpocken, Keuchhusten, Diphtherie, Läuse, u.a.) müssen dem Kindergarten gemeldet werden. Der Besuch des Kindergartens ist in diesem Fall nicht gestattet.

  • add Kompetenzen

    Partizipation

    Wir lassen die Kinder an Ereignissen und Entscheidungsprozessen teilhaben.

    Uns ist es wichtig, dass die Kinder von ihrem Recht Gebrauch machen entsprechend ihres Alters, ihrer Fähigkeiten und Fertigkeiten und im angemessenen Ton und Lautstärke ihre Meinung äußern zu können.

    Wir nehmen die Meinung ihres Kindes ernst. Wir halten regelmäßig Kinderkonferenzen ab, an denen die Kinder aktiv beteiligt sind. Themen, die die Kinder bewegen werden in diesem klar angesprochen. Probleme, Wünsche, Beobachtetes werden von den Kindern geäußert und die Kinder suchen gemeinsam Lösungen. Zusätzlich haben die Kinder im Täglichen über den Tagesablauf/ Verlauf mitzuentscheiden.

     

    Inklusion

    Wir leben mit unterschiedlichen Kindern im Kindergarten zusammen. Wir lernen voneinander Spaß zu haben, zu spielen, neues kennen zu lernen aber auch schwierige Situationen gemeinsam zu schaffen. Wir schaffen gerechte Rahmenbedingungen für Kinder deren Teilhabe aufgrund ihrer physischen, psychischen oder sozialen Situation einschränkt sind. Wir bieten anhand ihrer Situation angemessene Unterstützung. Wir bieten allen Kindern eine faire und gemeinsame Lern- und Entwicklungschance. Wir gehen auf ihre individuelle Unterschiede ein und entwickeln differenzierte Bildungsangebote, sowie Kooperationen zu verschiedenen Einrichtungen.

     

    Beschwerdemanagement für Eltern

    Eltern erfahren durch ein professionelles Beschwerdemanagement seitens der Einrichtungsleitung konstruktives Feedback. Grundsätzlich werden alle Beschwerden dokumentiert und in der Regel führen sie zu einem Gesprächstermin mit der Leitung und/oder betroffenen Erzieherin. Beschwerden können auch an unsere Elternbeiräte herangetragen werden. Diese werden dann im Elternbeirat, mit der Leitung und dem Personal besprochen. Der Träger wird über alle Beschwerden informiert und schreitet bei schwierig lösbaren  oder organisatorischen Problemen mit ein und findet Lösungsvorschläge.  Regelmäßig statt findende Teamsitzungen werden zur Reflektion möglicher Beschwerden genutzt und Lösungen gesucht.

     

    Beschwerdemanagement für Kinder

    Die Kinder können Beschwerden an ihre Gruppenleitung oder die Zweitkraft, selbst durch sprechen, weinen, abgrenzen, Aggressivität usw. äußern oder durch ihre Eltern, herantragen.  Gemeinsam werden Lösungen gesucht. Diese Lösungen können bei einer Kinderkonferenz gefunden werden oder in einer eins zu eins Situation. Kommt man zu keiner Lösung wird ein Elterngespräch mit den beteiligten Personen geführt oder in der Teambesprechung  gemeinsam mit dem Personal eine Lösung gesucht.

     

  • add Schutzauftrag

    Sozialgesetzbuch (SGB VIII) Achtes Buch Kinder- und Jugendhilfe § 8a SGB VIII Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung

    (1) Werden dem Jugendamt gewichtige Anhaltspunkte für die Gefährdung des Wohls eines Kindes oder Jugendlichen bekannt, so hat es das Gefährdungsrisiko im Zusammenwirken mehrerer Fachkräfte einzuschätzen. Soweit der wirksame Schutz dieses Kindes oder dieses Jugendlichen nicht in Frage gestellt wird, hat das Jugendamt die Erziehungsberechtigten sowie das Kind oder den Jugendlichen in die Gefährdungseinschätzung einzubeziehen und, sofern dies nach fachlicher Einschätzung erforderlich ist, sich dabei einen unmittelbaren Eindruck von dem Kind und von seiner persönlichen Umgebung zu verschaffen. Hält das Jugendamt zur Abwendung der Gefährdung die Gewährung von Hilfen für geeignet und notwendig, so hat es diese den Erziehungsberechtigten anzubieten.

    (2) Hält das Jugendamt das Tätigwerden des Familiengerichts für erforderlich, so hat es das Gericht anzurufen; dies gilt auch, wenn die Erziehungsberechtigten nicht bereit oder in der Lage sind, bei der Abschätzung des Gefährdungsrisikos mitzuwirken. Besteht eine dringende Gefahr und kann die Entscheidung des Gerichts nicht abgewartet werden, so ist das Jugendamt verpflichtet, das Kind oder den Jugendlichen in Obhut zu nehmen.

    (3) Soweit zur Abwendung der Gefährdung das Tätigwerden anderer Leistungsträger, der Einrichtungen der Gesundheitshilfe oder der Polizei notwendig ist, hat das Jugendamt auf die Inanspruchnahme durch die Erziehungsberechtigten hinzuwirken. Ist ein sofortiges Tätigwerden erforderlich und wirken die Personensorgeberechtigten oder die Erziehungsberechtigten nicht mit, so schaltet das Jugendamt die anderen zur Abwendung der Gefährdung zuständigen Stellen selbst ein. (4) In Vereinbarungen mit den Trägern von Einrichtungen und Diensten, die Leistungen nach diesem Buch erbringen, ist sicherzustellen, dass 1.  Deren Fachkräfte bei Bekanntwerden gewichtiger Anhaltspunkte für die Gefährdung eines von ihnen betreuten Kindes oder Jugendlichen eine Gefährdungseinschätzung vornehmen, 2. Bei der Gefährdungseinschätzung eine insoweit erfahrene Fachkraft beratend hinzugezogen wird sowie 3. Die Erziehungsberechtigten sowie das Kind oder der Jugendliche in die Gefährdungseinschätzung einbezogen werden, soweit hierdurch der wirksame Schutz des Kindes oder Jugendlichen nicht in Frage gestellt wird. In die Vereinbarung ist neben den Kriterien für die Qualifikation der beratend hinzuzuziehenden insoweit erfahrenen Fachkraft insbesondere die Verpflichtung aufzunehmen, dass die Fachkräfte der Träger bei den Erziehungsberechtigten auf die Inanspruchnahme von Hilfen hinwirken, wenn sie diese für erforderlich halten, und das Jugendamt informieren, falls die Gefährdung nicht anders abgewendet werden kann.

    (5) Werden einem örtlichen Träger gewichtige Anhaltspunkte für die Gefährdung des Wohls eines Kindes oder eines Jugendlichen bekannt, so sind dem für die Gewährung von Leistungen zuständigen örtlichen Träger die Daten mitzuteilen, deren Kenntnis zur Wahrnehmung des Schutzauftrags bei Kindeswohlgefährdung nach § 8a erforderlich ist. Die Mitteilung soll im Rahmen eines Gespräches zwischen den Fachkräften der beiden örtlichen Träger erfolgen, an dem die Personensorgeberechtigten sowie das Kind oder der Jugendliche beteiligt werden sollen, soweit hierdurch der wirksame Schutz des Kindes oder des Jugendlichen nicht in Frage gestellt wird.

  • add Qualitätssicherung und -entwicklung

    Der Evangelischen Kirchengemeinde Baiersbronn und den Erzieherinnen unseres Kindergartens sind eine hohe Qualität der Arbeit und die ständige Weiterentwicklung wichtig. Das gemeinsam erarbeitete Leitbild ist Grundlage für die konkrete Zielfindung und Gestaltung der Arbeit. Neuere und bewährte pädagogische Erkenntnisse helfen dazu, die Kinder in ihrer ganzheitlichen Entwicklung zu fördern. 

    In unserem Kindergarten arbeiten ausschließlich staatlich anerkannte Fachkräfte. Die Kindergartenarbeit ist eingebunden in das Netzwerk Kirche und schöpft aus deren Ressourcen, wie z.B. Angebote der örtlichen Kirchengemeinde und des Kirchenbezirks, Evangelische Fachberatung und Angebote des Evangelischen Landesverbands für Kindertagesstätten.
    Der Träger ermöglicht den Erzieherinnen Fortbildungsmaßnahmen, und führt jährliche Personalentwicklungsgespräche durch.
    Zur Vorbereitung auf die schulischen Anforderungen arbeitet der Kindergarten eng mit der Schule zusammen (sh. 6.1.)
    Das Beziehungsnetz von Eltern, Erzieherinnen, Träger, Schule und Partnern in Gemeinde und Land wird gepflegt und ständig verbessert.
    Für die Überprüfung der Qualität unseres Kindergartens wurde im Jahr 2010 in Zusammenarbeit mit dem Ev. Landesverband für Kindertagesstätten von  Träger und Erzieherinnen ein Qualitätshandbuch erstellt, in dem Qualitätskriterien festgelegt wurden, die jährlich kritisch überprüft und ergänzt werden. Dazu dient insbesondere ein jedes Jahr neu für ein Kindergartenjahr festgelegtes Evaluationsthema, das geplant, organisiert und im Rahmen einer Dienstbesprechung ausgewertet wird.

  • add Schlusswort

    Wir freuen uns darauf, ihre Kinder ein Stück ihres Lebens begleiten zu dürfen und ihnen dabei zu helfen, zu eigenen Persönlichkeiten heranzuwachsen. Dabei sollen sie sich glücklich und geborgen fühlen. Wir wünschen uns ein vertrauensvolles Miteinander und Zeit für Begegnungen im Kindergarten.

    Ihr Kindergartenteam des Evangelischen Jakobuskindergartens Röt

 

Konzeption Krippe

  • add Unsere Einrichtung

    Liebe Eltern, liebe interessierte Leserinnen und Leser unserer Konzeption,  

    wir möchten Sie und Ihr Kind im Ev. Jakobuskindergarten Röt herzlich willkommen heißen.

    Unsere Kindertagesstätte ist ein Ort der Menschlichkeit, ein Platz, an dem Wertschätzung erlebt und Meinungen aktiv ausgetauscht werden. Ein Ort, an dem sich Erwachsene und Kinder jeden Tag voller Freude treffen, miteinander  spielen, lachen, sprechen, handeln, erleben und beobachten. Unsere zentrale Aufgabe ist es, Kindern soziale Kompetenzen und naturnahes Leben und spielen zu vermitteln. Soziale Kompetenz ist die wichtigste Grundlage für das weitere Leben. Die Fähigkeit Empathie zu entwickeln, eigene Bedürfnisse zu erkennen, zu äußern und zu befriedigen, Beziehungen zu knüpfen und weiterentwickeln, sind die Grundlagen für Erfolg und Zufriedenheit. Die Möglichkeit mit natürlichen Spielmaterialien das Spiel zu gestalten, Naturmaterialien, Tiere und Pflanzen zu beobachten. Erweitert den Blick, fördert Kreativität und Phantasie. Die Möglichkeit, das Spiel mit natürlichen Spiel-und Naturmaterialien zu gestalten sowie Tiere und Pflanzen zu beobachten, fördert Kreativität und Phantasie. Nur das selbst Erfahrene und Erlebte trägt zur nachhaltigen Bildung der Persönlichkeit bei. Dafür haben wir Strukturen gebildet und bieten Möglichkeiten, sich auszuprobieren. Unsere Aufgabe ist es, individuelle Fähigkeiten, Interessen und Möglichkeiten zu sehen und zu fördern.  Wir kommunizieren auf Augenhöhe, beobachten und schaffen Gelegenheiten sich auszuprobieren Eine  offene Haltung, die dem Kind Entdeckertrieb  ermöglicht, Bindungen einzugehen, Konflikte zu erleben und auszuhalten, Stärken und Schwächen zu erkennen und zu akzeptieren oder daran zu arbeiten und sozial handlungsfähig zu werden, vertreten wir aktiv.  Unsere Umgebung, in der die Tagesstätte liegt unterstützt uns dabei. Die Einrichtung ist umgeben von Wäldern und Wiesen und auch unser Garten bietet viele Möglichkeiten naturnahe Erfahrungen zu erfahren und  Kompetenzen zu stärken. Wälder und Wiesen sind in jeder Jahreszeit voller Leben. Hier sammelt Ihr Kind intensive Naturerfahrungen mit allen Sinnen – es kann die Natur im wahrsten Sinne des Wortes „begreifen“. Im Garten, im Wald und auf der Wiese kann Ihr Kind seinen natürlichen Bewegungsdrang ungehindert ausleben. Das Begehen des unebenen Waldbodens, das Balancieren und Klettern auf Baumstämmen, das Laufen auf matschigen Wegen und vieles mehr bieten eine Fülle an Bewegungsreizen und grobmotorischen Herausforderungen für Ihr Kind.

    Hier kann es sein Wissen über das Ökosystem „Wald“ erweitern, erlebt unmittelbar den achtsamen Umgang mit der Natur, findet Möglichkeiten, seine Kreativität mit einfachsten Naturmaterialien auszuleben. Neben diesen Komponenten erweitert es auch seine sozialen Erfahrungen innerhalb der Gruppe. Außerdem stärkt die erholsame Ruhe im Freien, sowie die frische Luft die körperliche und seelische Gesundheit Ihres Kindes.

    Diese Konzeption ist unsere Arbeitsgrundlage und gibt Ihnen einen Einblick in unsere Arbeit.

  • add Zusammenarbeit im Team / Fortbildungen

    In unserer Kinderkrippe werden alle Kinder von pädagogischen Fachkräften, welche ihre staatliche Anerkennung zum/r Erzieher*in haben, betreut. Die Einrichtungsleitung arbeitet eng und vertrauensvoll mit der Gruppenleitung zusammen. Sie wird regelmäßig über das Gruppengeschehen informiert. Die Gruppenleitung ist Ansprechperson für Belange von Seiten der Familien bzw. des gewählten Elternbeirates, im Hinblick auf das Wohl des Kindes, Bildung, Betreuung und Erziehung sowie für konzeptionelle Aufgaben. Sie arbeitet mit weiteren Fachkräften und gegebenenfalls mit Schüler*innen und Praktikant*innen bzw. FSJ-ler*innen vertrauensvoll zusammen. Sie ist verantwortlich für Verwaltungsaufgaben der Gruppe.

    Zusätzlich gehören zwei Reinigungskräfte zu unserem Einrichtungsteam.

    Zusammenarbeit im Team / Fortbildungen

    Wir tauschen uns in wöchentlich stattfindenden Teamsitzungen aus. Im Wechsel finden Teamsitzungen im gesamten oder im Gruppenteam statt. Wir tauschen uns über das Gruppengeschehen und die Entwicklungsbeobachtungen, die Bildungsprozesse einzelner Kinder sowie mit dem Elternbeirat aus, planen Feste, Feiern, Ausflüge u.a., reflektieren unser eigenes Handeln und dokumentieren weitere Vorgehensweisen. Uns als Team ist eine gut qualifizierte Krippenkinderarbeit wichtig. Deshalb nehmen wir die uns zustehenden Fortbildungsangebote regelmäßig wahr.

  • add Unser Bild vom Kind

    Grundlage einer wirksamen, sinnvollen Bildungsarbeit ist aus unserer Sicht ein gut funktionierendes Beziehungsnetz zwischen Kindern, Pädagogen und Familien.

    Mit Geborgenheit, Vertrauen, Achtung und Verständnis geben wir jedem Kind Raum und Zeit, um sich in seiner Persönlichkeit allseitig entwickeln zu können. Dabei lernt es, mit vertrauten Bezugspersonen selbständig und in geborgener Atmosphäre die Welt zu erforschen und seine sozialen Kompetenzen zu erweitern. 

  • add Unsere Öffnungszeiten

    Montag bis Freitag von 7.30 – 13.30 Uhr.

    Bitte bringen Sie Ihr Kind morgens bis spätestens 8.30 Uhr.

    Wir haben vormittags ab 12.30 Uhr eine flexible Abholzeit, d.h. Sie können Ihr Kind ab 12.30 Uhr abholen, sollten es aber bis spätestens 13.30 Uhr abgeholt haben.

    Wir finden es sehr wichtig, dass Ihr Kind regelmäßig den Kindergarten besucht. Nur dann kann eine stabile Beziehung zu uns und anderen Kindern aufgebaut werden

  • add Mitzubringen ist

    Das sollte Ihr Kind in die Kinderkrippe mitbringen

    • ausreichend Wäsche zum Wechseln
    • Windelpakete
    • ein Paket Feuchttücher
    • Hausschuhe und Stoppersocken
    • für den Mittagsschlaf ein lieb gewonnenes Kuscheltier, Kuschelkissen...
    • bei Bedarf einen Schnuller
    • Buddelhose
    • Gummistiefel
    • Regenjacke
    • im Sommer unbedingt notwendig:  Sonnenhut und Sonnencreme
    • Fotos
    • ein Ordner
    • Prospekthüllen
    • Aufnahmeheft
  • add Eingewöhnung

    1. Das Aufnahmegespräch

    Die Eltern werden in einem persönlichen Gespräch ausführlich über das pädagogische Konzept unserer Einrichtung informiert und haben die Möglichkeit sich die Räumlichkeiten anzusehen. An diesem Termin erhalten die Eltern alle Anmeldeunterlagen und umfangreiches Informationsmaterial.

    Um die Aufnahme Ihres Kindes gut zu gestalten, ist eine behutsame Eingewöhnung in die Kinderkrippe sehr wichtig.

     Damit Ihr Kind unbefangen die neue Umgebung erforschen kann möchten wir, dass Sie Ihr Kind in der Anfangszeit begleiten. So können Sie und Ihr Kind sich orientieren, Vertrauen gewinnen und einen positiven Kontakt aufbauen. Gemeinsam lernen sie den Tagesablauf, das Gruppengeschehen, Regeln und den Umgang der Betreuerinnen mit den Kindern kennen.

     2. Die Grundphase

    Ein Elternteil (oder eine andere Bezugsperson) kommt mit dem Kind die ersten 3 Tage für ca. 1 Stunde in die Einrichtung. Während des Besuches verhält sich die Bezugsperson passiv, aber aufmerksam gegenüber den Signalen des Kindes. Sie ist für das Kind der „sichere Hafen“. Die Erzieherin versucht vorsichtig, über Spielangebote Kontakt zum Kind aufzubauen. Anschließend geht die Bezugsperson gemeinsam mit dem Kind wieder nach Hause. Die Dauer der Grundphase verlängert sich je nach Bedarf und Befindlichkeit des einzelnen Kindes. 

    Wir bieten mit unserem Modell einen sicheren und verbindlichen Rahmen. Jedes Kind bekommt die Sicherheit der Anwesenheit seiner Bezugsperson so lange es diese benötigt.   

    3. Erster Trennungsversuch

    Nach gründlicher Beobachtung findet frühestens am vierten Tag der erste Trennungsversuch statt. Die Bezugsperson kommt mit dem Kind in die Einrichtung, verabschiedet sich nach kurzer Zeit klar und deutlich und verlässt den Gruppenraum für ca.30 Minuten.

    Ab dieser Phase hält sich die Bezugsperson, auch beim Abholen, nicht mehr für längere Zeit im Gruppenraum auf.

    4. Die Stabilisierungsphase

    Bleibt das Kind allein in der Einrichtung, werden die Trennungszeiten, unter Berücksichtigung der Bedürfnisse des Kindes, täglich verlängert. Ebenso findet die erste Beteiligung der Erzieherin beim Wickeln oder die Teilnahme des Kindes an anderen Phasen des Tagesablaufes wie Frühstück oder Spiel im Garten statt. 

    Die Bezugsperson bleibt jederzeit telefonisch erreichbar. In dieser Phase findet eine Stabilisierung der Beziehung zur Erzieherin statt.

    5. Schlussphase

    Die Bezugsperson hält sich nicht mehr in der Einrichtung auf, ist aber noch jederzeit erreichbar. Die Eingewöhnung gilt als abgeschlossen, wenn das Kind die Erzieherin als „sichere Basis“ akzeptiert. Das heißt zum Beispiel, es sich nachhaltig von ihr trösten lässt.   

     

    Der Abschied tut beiden Seiten weh. Deshalb ist es für alle Beteiligten wichtig, das Auseinandergehen kurz zu halten und nicht hinaus zu zögern. Ein geliebtes Kuscheltier und gleich bleibende Rituale (ein Küsschen, eine Umarmung/Drücken, Winken,...) geben dem Kind noch einmal das Gefühl der elterlichen Zuneigung. Das Kind muss die Sicherheit und das Vertrauen erst gewinnen, dass es von der Bezugsperson wieder abgeholt wird. Dies ist ein Lernprozess. Diese Sicherheit ist die Voraussetzung für das Kind, damit es sowohl Bindungen zu den Erzieherinnen als auch zu den anderen Kindern aufnehmen und Aktivitäten entwickeln, neue Dinge lernen kann.

     

    Abschluss der Eingewöhnung

    Die Eingewöhnung gilt als abgeschlossen, wenn das Kind sich zum einen von der Erzieherin trösten lässt, aber auch grundsätzlich bereitwillig und gern in die Einrichtung kommt. Dies lässt sich daran erkennen, dass es Spaß und Freude im Alltag hat und sich aktiv an Gruppenprozessen beteiligt.

    Zum Abschluss der Eingewöhnung werden die Eltern von der für Ihr Kind zuständigen Erzieherin zu einem Elterngespräch eingeladen.  In diesem Gespräch tauschen sich Elternhaus und Erzieher über die Eingewöhnungs -phase aus und halten dabei wichtige Ereignisse fest.

     

    Erkrankungen

    Bei Krankheiten, wie zum Beispiel Fieber, Erbrechen, Durchfall, Erkältungen, bitten wir Sie Ihr Kind daheim zu lassen. Dadurch kann eine Ansteckung der anderen Kinder und der Erzieherinnen verhindert werden.

    Erkrankungen des Kindes oder eines Familienmitgliedes an einer ansteckenden Krankheit (z. B. Masern, Mumps, Scharlach. Röteln, Windpocken, Keuchhusten, Diphtherie, Läuse, u.a.) müssen dem Kindergarten gemeldet werden. Der Besuch des Kindergartens ist in diesem Fall nicht gestattet.

     

    Siehe Infektionsschutzgesetz im Anmeldeheft.

  • add Elternarbeit

    Entwicklungsgespräch

    Mit unserer Erziehungsarbeit in der Kinderkrippe wollen wir an die aktuelle Lebenssituation der Krippenkinder und ihrer Familien anknüpfen. Wir sind überzeugt, dass eine vertrauensvolle und gute Beziehung zwischen den Eltern und den Erzieherinnen sehr bedeutend ist für die optimale Entwicklung der Kinder und deren Wohlbefinden in unserer Gruppe.

    Eine wesentliche Grundlage für ein gutes Verhältnis ist eine wohlwollende Offenheit im Umgang miteinander. Ein guter Kontakt kann nur auf der Basis gegenseitigen Vertrauens stattfinden. Aus diesem Grund legen wir großen Wert auf tägliche Tür- und Angelgespräche, wobei ein Austausch über:

     > Entwicklungsschritte > Auffälligkeiten und Verhalten des Kindes zu Hause (unruhiges Schlafen, Erbrechen,...) > und Gewohnheiten Ihres Kindes stattfinden kann.

    Auch für uns bietet sich hierbei die Möglichkeit Ihnen unsere Beobachtungen und was das Kind während des Tages erlebt hat, mitzuteilen.

     

    Um den Geburtstag, Ihres Kindes, findet ein Entwicklungsgespräch statt. In diesem Gespräch können wir konkret auf Entwicklungsschritte und Entwicklungsstand eingehen. Dabei werden mögliche Ziele besprochen, vereinbart und festgehalten. Beim Übergang in den Kindergarten findet ein Entwicklungsgespräch zusammen mit den Erzieherinnen des Kindergartens statt.

     

    Elternabend

    Zu Anfang des Kinderkrippenjahres findet ein Elternabend statt. Dieser informiert über den groben Jahresablauf und bevorstehende Ereignisse. An diesem Abend findet die Wahl des Elternbeirats statt und es besteht die Möglichkeit sich gemeinsam auszutauschen Ein zweiter Elternabend findet in der zweiten Hälfte des Krippenjahres statt. Dieser ist meist Themabezogen.

     

    Wochenplan

    Unser Wochenplan im Flur gibt Ihnen einen Einblick über die täglichen, Aktivitäten in der Kindergruppe.

    Wichtige Informationen (Elternbriefe, Einladungen, Flugblätter, usw.) finden Sie in der Elternpost in der Garderobe.

  • add Verpflegung

    Wir vespern am Tag zweimal mit den Kindern gemeinsam. Für uns ist diese Zeit sehr wichtig. Es fördert die Gemeinschaft, baut Beziehungen auf und es vermittelt eine Esskultur.

    Bitte geben Sie Ihrem Kind ein gesundes und ausgewogenes Vesper mit. Bitte gestalten Sie es so, dass die Speisen Ihrem Kind bekannt und diese verzehrfertig sind.

    Das erste Vesper liegt in den Morgenstunden, dass zweite Vesper wird um die Mittagszeit eingenommen.

    Sie können Ihrem Kind auch Speisen zum warmmachen mitgeben. Diese können bei uns im Kühlschrank gelagert und entsprechend erwärmt werden. Bitte bringen Sie die Speisen gut verschlossen mit und beschriftet mit dem Namen Ihres Kindes.

    Getränke müssen nicht mitgebracht werden. Wir bieten Ihrem Kind täglich Tee, Wasser und Apfelschorle an.

    Bei Ausflügen braucht Ihr Kind eine gefüllte Trinkflasche, diese Hinweise finden Sie am Wochenplan.

  • add Tagesablauf

    Ab 7:30 Uhr

    Wir begrüßen die ersten Kinder

    Zeit für Freispiel

    8:30 Uhr

    Gemeinsames Vesper

    Ab 9:00 Uhr

    Zeit für gezielte Angebote,  

    Zeit zum Malen, Basteln, Gestalten, Singen, Feiern

    Zeit zum Spielen im Freien, zum Spazieren gehen,

    Zeit für Freispiel

    11:15 Uhr

    Gemeinsames Mittagsvesper

    Ab 12:00 Uhr

    Mittagsschlaf/Mittagsruhe

    Ab 12:30 Uhr

    Flexible Abholzeit

    Zeit für Freispiel

     

    Freispiel: Ist eine sehr wichtige Zeit in der Ihr Kind frei entscheiden kann mit wem es spielen möchte, mit was es spielt und wie lang es damit spielt. In dieser Zeit fördert und fordert sich das Kind selbst. Es entwickelt eigene Spielideen, beobachtet andere Spielvorgänge und imitiert diese vielleicht nach. In dieser Zeit kann die Erzieherin Bindung zum Kind aufbauen, stärken und pflegen.

     

    Essenszeit:  In dieser Zeit wird Ihrem Kind angeboten etwas zu essen, was Sie zubereitet haben. Ihr Kind kann frei entscheiden wieviel es essen mag. Es wird nicht zum Essen gezwungen. Die Erzieherin fördert ein angenehmes Essverhalten.

     

    Mittagsschlaf: In dieser Zeit kommt Ihr Kind zur Ruhe. Im Schlafraum  hat es sein eigenes Bett in dem es sich ausruhen kann oder in den Schlaf findet. In dieser Zeit wird Ihr Kind von einer Erzieherin beaufsichtigt.

  • add Raumgestaltung

    Im oberen Bereich der Kindertageseinrichtung befindet sich die Kinderkrippe. Durch den oberen Eingangsbereich gelangen Sie in die Garderobe. Da besteht die Möglichkeit zur Unterbringung von Buddelhose, Regenjacke, Alltagskleidung, Schuhe etc.

    Im Waschraum, zugänglich von der Garderobe / Flur befinden sich zwei Waschbecken und drei Toiletten in kindgemäßer Höhe.

    Ebenfalls vom Flur abgehend befindet sich die Küche mit Küchenzeile und Kühlschrank, der gern zur Aufbewahrung von verschlossenen Speisen, Ihres Kindes, (von Ihnen) genutzt werden kann. Zusätzlich ist der Personalraum vom Flur aus erreichbar. Dieser steht dem Kindergarten- und Krippenpersonal zur Verfügung für Besprechungen und Elterngespräche.

    Der Gruppenraum bietet genügend Platz für 10 Krippenkinder. Dort gibt es verschieden gestaltete Spiel- und Kuschelecken, Tische mit Sitzgelegenheiten, altersgerechtes Mobiliar und Spielmaterial.

    Abgehend vom Gruppenraum befindet sich der Schlafraum mit 10 Betten und die Möglichkeit diesen zu verdunkeln. Zum Schlafraum hin gibt es Eigentumsfächer zum Aufbewahren von Schnuller, Kuscheltier und Schlafutensilien.

    Ein weiterer Raum der vom Gruppenraum abgeht ist der Wickelraum. Dieser ist mit einer Tür mit Scheibe getrennt. Mit einem Wickeltisch und Eigentumsfächer ist dieser Raum ausgestattet, für Pflege- und Waschutensilien der Kinder. Der Wickeltisch hat ein großes Waschbecken integriert zum evtl waschen der Kinder.

  • add Pädagogische Arbeit

    Die Grundlage der pädagogischen Arbeit in der Kinderkrippe ist zum einen unser Profil und Leitbild als evangelischer Kindergarten, zum anderen der Orientierungsplan für Bildung und Erziehung für die baden-württembergischen Kindertagesstätten.
    Unser Leitbild heißt: „Jeder ist wichtig, wertvoll und von Gott geliebt“

    Unser Miteinander ist von christlichen Grundwerten geprägt. Familien haben Raum zur Begegnung mit Kirche und Gemeinde.

    Religion ist bei uns kein Sonderbereich des Lebens. Sie ist Orientierung des Lebens, des Alltags, der Situation, in der ich bin. Deshalb setzt religiöse Erziehung beim Alltäglichen, bei der Situation des Kindes an. Dabei kommen dem Trösten, Ermutigen, Anteilnehmen und Verzeihen, dem Ringen um Gerechtigkeit, Integrieren von Ausgegrenzten, der Verbundenheit mit allen Lebewesen und der Achtung der Schöpfung große Bedeutung zu.
    Religiöse Erziehung geschieht in vielerlei Dimensionen wie Raum und Zeit, Beziehungen, Körper und Sinne, Spiel, Feste und Rituale, Erzählen, Stille, Gebet, Kunst und Gemeinde. Religiöse Fragen werden aufgegriffen, Lieder gesungen, Gebete gesprochen und biblische Geschichten erzählt. Dankbarkeit, Freude und Ehrfurcht kommen in vielfältiger Weise zum Ausdruck. Regelmäßig findet ein Kindergartengottesdienst in Zusammenarbeit mit der Pfarrerin/dem Pfarrer und den Erzieherinnen für Kinder und
    (Groß-)Eltern statt. Kinder und Erwachsene lernen dabei einen Ort der Stille kennen, in dem sie religiösen Symbolen, Gott und christlichen Traditionen  begegnen.

    Merkmale des christlichen Menschenbildes sind bei uns:

    • die Kinder erfahren im Vertrauen auf Gott Geborgenheit und fühlen sich ohne Bedingungen angenommen
    • die Kinder erleben die Beziehung zu Gott als Auftrag, anderen gegenüber verantwortlich zu handeln.
    • die Kinder erleben in biblischen Geschichten Schuld und Vergebung in der Beziehung zu Gott und Menschen
    • die Kinder erfahren in der Beziehung zu Gott Ermutigung und den Auftrag, mit der Schöpfung verantwortlich umzugehen
    • die Kinder erleben Gott als Quelle neuer Möglichkeiten. Ihre Erfahrungen mit Gott schenken Kraft und Hoffnung

     

     Bildungs- und Entwicklungsfelder

    „Das Kind im Mittelpunkt von Bildung und Erziehung“

    Kindergärten und Kinderkrippen haben neben den Aufgaben der Erziehung und Betreuung auch einen Bildungsauftrag, der sich an den spezifischen, altersstrukturell bedingten Bedürfnissen der Kinder orientiert.

    Damit wird ein wichtiger Aspekt in den Vordergrund gerückt: Die ersten Lebensjahre sind die lernintensivste Zeit im menschlichen Dasein. Die Bildungsarbeit in Kindertageseinrichtungen ist eine zentrale Aufgabe.

    Der Orientierungsplan stärkt die Tageseinrichtungen für Kinder als Ort der frühkindlichen Bildung. Er stellt die Perspektive des Kindes in den Mittelpunkt des pädagogischen Handelns, ausgehend von den Leitfragen: Was will das Kind? Was braucht es? Wie erfährt das Kind die Welt? Und geht von der Motivation des Kindes zur Selbstbildung aus.

    In jedem Menschen steckt der Trieb, sich zu entfalten. Er trägt von Beginn an individuelle Wesensmerkmale in sich, die ihn einzigartig und besonders sein lassen. Er braucht eine Umgebung, die ihn darin unterstützt und anregt, seinen Potentialen Gestalt zu geben.

    Der Erwachsene ist herausgefordert, das Kind in seiner Entwicklung zu unterstützen und zu fördern. Er gibt Impulse in den unterschiedlichsten Bereichen, sei es über die Anregung der Sinne oder die Gestaltung von Räumen. Er setzt einen zeitlichen oder räumlichen Rahmen, welcher der momentanen Entwicklungsphase angemessen ist. Er bietet dem Kind einerseits genügend Sicherheit und anderseits den nötigen Freiraum, Neues zu erobern. Ohne diese wichtigen Elemente würden die Bildungsprozesse des Kindes ins Stocken geraten, wenn nicht sogar verkümmern.

    Dabei ist dem Erwachsenen bewusst, dass er in seinem Tun oder auch Lassen stets Orientierung für das Kind ist, ihm als Vorbild dient und für emotionale Geborgenheit sorgen muss. Die Art der emotionalen Zuwendung und der sensible Umgang mit den Signalen des Kindes sind für seine Bildungsprozesse und seine gesamte Entwicklung entscheidend. Bindung und Bildung sind untrennbar verbunden.

    Grundlage des Orientierungsplanes ist eine mehrperspektivische Sicht auf das Kind, die zu sechs eng verzahnten Bildungs- und Entwicklungsfeldern führt, welche für die Persönlichkeitsentwicklung des Kindes ausschlaggebend sind und auf die die Tageseinrichtung für Kinder Einfluss nimmt:

    • Körper   • Sinne     • Sprache • Denken   • Gefühl und Mitgefühl  • Sinn, Werte und Religion

    Unsere Erziehungsziele korrespondieren mit den Zielsetzungen des Orientierungsplans für Bildung und Erziehung in Baden-Württemberg. Hieraus leiten wir konkrete Vorgehensweisen ab und bieten den Kindern Themen und Herausforderungen an, mit denen sich jedes einzelne Kind auf seinen individuellen Bildungswegen auseinandersetzt.

     

    Körper

    Zuwendung, Fürsorge und Zärtlichkeit sind die primären und elementaren Lebens- und Körpererfahrungen. In dieser Phase spielt auch die Bewegung eine wichtige Rolle. Das Kind erschließt sich seine Welt aktiv, mit allen Sinnen und vor allem in Bewegung. Es erprobt sich und seine Fähigkeiten, nimmt über Bewegung Kontakt zu seiner Umwelt auf und beginnt seine soziale und materiale Umwelt zu verstehen. Dadurch wird sein körperliches Gleichgewicht und seine kognitive und seelische Entwicklung gefördert. Die Kinder entwickeln ein Gespür für ihren Körper und die Möglichkeiten sich auszudrücken.

    Unsere Ziele

    • die Kinder erwerben grundlegende Bewegungsformen und erweitern ihren Handlungs- und Erfahrungsraum 
    • die Kinder erwerben Wissen über ihren Körper und entwickeln ein Gespür für seine Fähigkeiten und Grenzen
    • die Kinder entfalten ein positives Körper- und Selbstkonzept als Grundlage für die gesamte körperliche, soziale, psychische und kognitive Entwicklung
    • die Kinder bauen ihre konditionellen und koordinativen Fähigkeiten und Fertigkeiten aus 
    • die Kinder erweitern und verfeinern ihre grobmotorischen Fähigkeiten
    • die Kinder erfahren ihren Körper als Darstellungs- und Ausdrucksmittel für Kommunikation, Kreativität, Musik

     Wir unterstützen dies in der Kinderkrippe durch:

    • Zuwendung und Fürsorge für jedes einzelne Kind
    • Begleitung und Unterstützung in der Sauberkeitserziehung  kennenlernen und wahrnehmen des eigenen Körpers (z.B. Veranschaulichung durch Bilderbücher, benennen einzelner Körperteile,…)  > ausreichend Bewegungsmöglichkeiten schaffen (z.B. angeleitetes Turnen, Bewegungsbaustelle, bereitstellen von Bewegungsmaterial, Bewegungsspiele, freie Bewegungszeiten, Rhythmik, Tänze,…) 
    • Frischluftphasen (z.B. spielen im Außengelände, Spaziergänge und Aufenthalt in der Natur,…)
    • altersentsprechende kreative und feinmotorische Angebote (z.B. malen und gestalten, basteln  schneiden und kleben, Konstruktionsmaterial, Fingerspiele, Puzzle,…) 
    • Hygieneregeln einhalten (z.B. Händewaschen, Mund abwischen, Nase putzen,…)
    • der Witterung angepasste Kleidung 
    • Möglichkeiten schaffen, das selbstständige An und Ausziehen zu erlernen

     

    11.2 Sinne

     Kinder nehmen ihre Umwelt über ihre Sinne war und erforschen und entdecken die Welt durch Sehen, Hören, Fühlen, Tasten, Riechen und Schmecken. Kinder lernen mit allen Sinnen. Schon früh experimentieren sie mit Tönen, Farben, Formen und Gegenständen. Kinder erleben beim aktiven Prozess des Wahrnehmens die Welt in ihrer Differenziertheit, versuchen sich darin zu orientieren und sie zu begreifen. Dazu brauchen sie vielfältige Gelegenheiten und Angebote, Zeit und Raum zum Erforschen, Experimentieren, Ausprobieren und Erleben. Ästhetisches Gestalten und Musik bieten den Kindern im Alltag die Mittel, sich schöpferisch und damit aktiv, mit sich selbst (Gefühl und Erfahrungen), den Spielpartnern und ihrer Umgebung auseinander zu setzen. Die Kinder sollen selbst, aus eigener Hand, so viele Erfahrungen wie möglich mit unterschiedlichen Materialien sammeln und sie dadurch „Be-Greifen“. Dabei werden die Sinne sensibilisiert und die Persönlichkeitsentwicklung gefördert.

     Unsere Ziele

    • die Kinder entwickeln, schärfen und schulen ihre Sinne (hören, sehen, riechen, tasten und schmecken) 
    • die Kinder erlangen durch die differenzierte Entwicklung, Nutzung und Integration ihrer Sinne Orientierungs-, Gestaltungs- und Ausdrucksfähigkeit und lernen achtsam zu sein
    • die Kinder erfahren die Bedeutung und Leistung ihrer Sinne
    • die Kinder erleben ihre Sinne als Grundlage für Aktivität und Teilhabe 
    • die Kinder erfahren über die Sinneswahrnehmung Identität, Selbstvertrauen, Weltwissen und soziale Kompetenzen
    • die Kinder können ihre Aufmerksamkeit gezielt ausrichten und sich vor Reizüberflutungen schützen
    • die Kinder nutzen alle ihre Sinne um ihren Alltag selbstwirksam zu gestalten, sich die materiale und personale Umwelt anzueignen, sich in ihr zu orientieren und soziale Bindungen zu gestalten 
    • die Kinder nehmen Bilder und Klänge aus Alltag, Musik, Kunst und Medien sowie Eindrücke aus der Natur bewusst wahr und setzen sich damit auseinander 
    • die Kinder entwickeln vielfältige Möglichkeiten, Eindrücke und Vorstellungen ästhetisch- künstlerisch zum Ausdruck zu bringen

    Wir unterstützen dies in der Kinderkrippe durch:

    • entdecken und erfassen von unterschiedlichen Stimmen, Geräuschen und Klängen, auch in der Natur: anfassen, riechen, hören, sehen, bearbeiten (z.B. Außengelände, Waldtage…) 
    • die Kinder Musik in vielfältigster Weise erleben lassen (z.B. singen, musizieren mit Instrumenten, Tanz, Rhythmik,…)
    • malen und bildnerisches Gestalten mit unterschiedlichsten Materialien und Farben 
    • Experimente, Wahrnehmungsspiele,  Rollenspiele,  Sinnesmaterial mit hohem Aufforderungscharakter 

     

    Sprache

    Das Sprechen und die Sprache eines Kindes zu fördern ist ein zentrales Anliegen der pädagogischen Arbeit. Denn Sprache ist die Grundvoraussetzung für den Umgang der Menschen miteinander. Durch Sprechen und Sprache äußert, erkennt und verarbeitet der Mensch seine Gefühle, Wünsche und Bedürfnisse.

    Unsere Ziele:

    • die Kinder sollen Sprache als Instrument erfahren, die Welt zu entdecken und zu verstehen 
    • die Kinder erleben Interesse und Freude an der Kommunikation, erweitern und verbessern ihre nonverbalen und verbalen Ausdrucksfähigkeiten 
    • die Kinder verfügen über vielfältige Möglichkeiten und ausreichend Zeit, mit anderen zu kommunizieren und sich auszutauschen 

    Wir unterstützen dies in der Kinderkrippe durch:

    • den Erwachsenen als Sprachvorbild persönlicher Ansprache (z.B. Begrüßung, Gespräche, Essenssituation, Freispiel,…) 
    • das Schaffen sprachanregender Situationen (z.B. Morgenkreis, Spaziergänge,…)
    • Lieder und Fingerspiele, Bilderbücher, Vorlesen und Hörspiele  >Bewegungs- und Kreisspiele 

     

    Denken

    Um sich die Welt selbst erschließen zu können, soll und muss ein Kind zum eigenständigen Denken angeregt werden. Das Denken umfasst alle Fähigkeiten, die helfen zu erklären und vorherzusagen. Im Einzelnen geht es um das Bilden von Kategorien und das Finden von Regeln, um das Erfassen von Ursache-Wirkungszusammenhängen, um schlussfolgerndes Denken und Problemlösen, sowie um logisches Denken. Das Kind ist Entdecker, Erfinder, Künstler, Forscher und ein kleiner Philosoph. Kinder suchen Lösungen und Antworten, indem sie über sich und ihre Umwelt (Warum-) Fragen stellen. Kindliches Denken ist ganzheitliches Denken. Der Prozess des Denkens muss unterstützt werden, um beispielsweise Phänomenen im Alltag und in der Natur auf die Spur zu kommen. Kinder treten in Beziehung zu ihrer Umwelt indem sie beobachten, vergleichen und erforschen. Dabei entwickeln sie, auch im Austausch mit anderen Kindern und Bezugspersonen, eigene Erklärungsmodelle.

    Unsere Ziele:

    • im Kind Interesse und Neugier an der Umwelt wecken 
    • die Kinder lernen ihre Umwelt genau zu beobachten, Vermutungen aufzustellen und diese mit verschiedenen Strategien zu überprüfen 
    • die Kinder suchen nach den Antworten
    • die Kinder experimentieren und verfolgen eigene Ideen in den unterschiedlichsten Bereichen

    Wir unterstützen dies in der Kinderkrippe durch:

    • die Gestaltung unserer Räume, (Rollenspielbereich, Bauecke, Spiele und Puzzle, Bücher, Kreativbereich, Bewegungsraum, Außenspielgelände )
    • das Bereitstellen von Materialien und Einrichtungsgegenständen, an denen Kinder einfache Naturgesetze erfahren 
    • das Eingehen auf kindliche Fragen und das gemeinsam auf den Weg machen, um Lösungen und Antworten zu finden
    • Begleiten und unterstützen der Kinder um ihre Gedanken, Vorstellungen, Wünsche und Träume einen ästhetisch-künstlerischen Ausdruck geben zu können
    •  Partizipation der Kinder

     

    Gefühl und Mitgefühl

    Emotionen gehören zum täglichen Leben, der Umgang mit ihnen will gelernt sein. Ein Kind muss lernen, mit seinen Gefühlen umzugehen. Das Kind soll einen angemessenen Umgang mit den eigenen Emotionen erlernen, d.h. das Zulassen von Gefühlen in einer sozial verträglichen Weise. Dies ist die Grundlage für Kinder, um eine hohe Resilienz, die Fähigkeit an Krisen nicht zu scheitern und deren Umgang damit zu bilden. Es kann sich Einfühlungsvermögen und Mitgefühl aneignen. Dabei geht es darum, die Emotionalität anderer Menschen wahrzunehmen, um darauf reagieren zu können.

     Unsere Ziele:

    • die Kinder entwickeln Einfühlungsvermögen und Mitgefühl gegenüber Menschen, Tieren und der Natur 
    • die Kinder erfahren Wertschätzung und verhalten sich wertschätzend
    • die Kinder erkennen Körperhaltung, Mimik und Gestik als Ausdruck von Gefühlen und wissen, dass auch ihre Gefühle dadurch Ausdruck finden 
    • die Kinder eignen sich Einfühlungsvermögen und Mitgefühl an und agieren bzw. reagieren
    • die Kinder entwickeln einen angemessenen, sozial verträglichen Umgang mit den eigenen Emotionen 
    • die Kinder lernen entwicklungsentsprechende, gewaltfreie Konfliktlösungen
    • Kinder mit Einschränkungen haben das gleiche Recht sich in der Gruppe einzubringen und sich ihren Fähigkeiten entsprechend zu entwickeln 
    • die Kinder lernen, ihrem Bedürfnis nach Ruhephasen nachzukommen

    Wir unterstützen dies in der Kinderkrippe durch:

    • Bildungsraum, in dem das Kind ungestört und frei, alleine oder mit ausgewählten Spielpartnern spielen kann
    • einen wertschätzenden, liebevollen und achtsamen Umgang mit den Erwachsenen als seinen Bezugspersonen. Beobachtung und Erkennen unterschiedlicher emotionaler Situationen einzelner Kinder 
    • Zeit und Raum zum Zuhören, Erleben von Freundschaften, Bilderbücher und Geschichten, Rollenspiel, ausreichend Raum und Zeit für Freispiel 
    • Ruhe- und Rückzugsbereiche, die dem Kind Geborgenheit und Schutz vermitteln sollen 

     

    Sinn, Werte, Religion

    Kinder begegnen der Welt grundsätzlich offen. Sie treffen dabei auf eine Fülle von Eindrücken, Erfahrungen, Anforderungen und Begegnungen. Um sich in dieser Welt zurecht zu finden, bedarf es eines Sinneshorizontes und eines Wertgefüges. So soll der kindlichen Lebenswelt Struktur und Orientierung für ihr Handeln gegeben werden. Rituale religiösen und traditionellen Ursprungs, sowie philosophieren über Sinnfragen spielen dabei eine wichtige Rolle. Jeder Mensch soll in seiner Individualität, mit seinen Stärken und Schwächen ernst genommen, akzeptiert und wertgeschätzt werden. Kinder sollen lernen, diese Wertschätzung auch anderen, ihrer Umwelt in Form von Mensch, Natur und Tier entgegen zu bringen. Alle Beteiligten lernen dabei mit Vielfalt zu leben, sowohl Gemeinsamkeiten als auch Unterschiede zu entdecken, wahrzunehmen und wertzuschätzen. Dabei ist es wichtig, Gefühle wie Geborgenheit, Vertrauen und Empathie zu erfahren. Denn nur in einer vertrauensvollen Atmosphäre kann eine positive Grundeinstellung zum Leben entwickelt werden.

    Unsere Ziele:

    • alle Kinder tragen zu einem gelingenden Zusammenleben in der Gruppe bei 
    • die Kinder entwickeln Vertrauen in das Leben auf der Basis lebensbejahender religiöser bzw. weltanschaulicher Grundeinstellungen und werden in der Hoffnung auf eine lebenswerte Zukunft gestärkt
    • die Kinder kennen die Wirkung von Ritualen und Symbolen, die die Erfahrung von Geborgenheit, Gemeinschaft, Stille und Konzentration ermöglichen
    • jedes Kind ist in der Kinderkrippe angenommen und geborgen - auch mit seinen religiösen bzw. weltanschaulichen Prägungen, Haltungen und Meinungen 

    Wir unterstützen dies in der Kinderkrippe dadurch, dass:

    • wir jedem Kind die Zuwendung geben die es braucht (z.B. bei der Begrüßung,…)
    • wir Gemeinschaft leben (z.B. Kinderrunde,…) 
    • wir achtsam und wertschätzend im alltäglichen Umgang miteinander sind 
    • wir auf aktuelle Lebenssituationen der Kinder eingehen und diese ernst nehmen
    • wir die Schöpfung bewusst wahrnehmen, schätzen und schützen 
    • wir den Kindern Möglichkeiten bieten, sich als Teil der Natur zu erleben, sie sorgsam und verantwortlich (zu) nutzen (z.B. im Garten, Wald,…) 
    • wir Feste und Feiern des Kirchenjahres mit den Kindern leben 
    • wir an Gottesdiensten teilnehmen und sie mitgestalten 
    • wir uns anhand biblischer Geschichten am kirchlichen Jahreskreis orientieren und Thementische mit den Kindern gestalten 

     

    Sauberkeitserziehung

    Wir lassen den Kindern die Zeit, die sie brauchen, um selbständig “sauber“ zu werden. Wir möchten Sie bei der Sauberkeitserziehung Ihres Kindes unterstützen. Je nach Entwicklungsstand werden die Kinder gewickelt bzw. angeleitet, die Kindertoilette zu benutzen. Vor und nach dem Essen, sowie nach dem Toilettengang waschen wir die Hände.

     

  • add Portfolio

    Eine Möglichkeit für uns, in der Kinderkrippe, die rasanten Entwicklungsschritte ihrer Kinder festzuhalten und sich so rückblickend noch einmal erinnern zu können, ist Portfolio. Für jedes Kind wird in der Kinderkrippe ein Portfolio erstellt. Im Portfolio werden die Bildungsprozesse Ihres Kindes während seiner gesamten Kinderkrippenzeit dokumentiert.  Solche Informationen helfen uns, den individuellen Lernweg zu erkennen. Diese Informationen zu den Bildungsprozessen werden kontinuierlich zusammengeführt. Sie bestehen aus Beobachtungen und Reflexionen, den Notizen über Lernerfahrungen Ihres Kindes, sowie dessen fachlich kommentierte Fotos und Werke. Die Portfolioarbeit zielt darauf ab, den Kompetenzerwerb – und damit Fortschritte und Erfolge beim Lernen – transparent zu machen. Regelmäßig schauen sich Kinder und pädagogische Fachkräfte das Portfolio zusammen an und staunen gemeinsam über die Lernfortschritte. Auch Ihr Kind wird frühzeitig lernen, mit seinem Portfolio zu arbeiten, seine Arbeitsergebnisse auszuwählen und seinen Lernprozess selbst wahrzunehmen und einzuschätzen. Es entwickelt so von Anfang an Lernkompetenzen.

    Der Portfolioordner wird im Kindergarten weitergeführt.

  • add Kompetenzen

    Im Mittelpunkt unserer täglichen Arbeit stehen die Kinder und die Umsetzung unserer Ziele und Grundsätze. Da wir familienergänzende Erziehung leisten, ist immer auch der Blick auf die Eltern und die Familiensituation wichtig.  Der Träger, die Evangelische Kirchengemeinde Klosterreichenbach/ Röt, trägt die Gesamtverantwortung und gewährleistet angemessene Rahmenbedingungen. Der gesamte Alltag ist ein Miteinander. Grundsätzlich werden bei der Teamarbeit die Stärken jedes Einzelnen zu Gunsten des Teams eingesetzt. Jeder Einzelne stellt seine individuellen Fähigkeiten zur Verfügung. Die Kommunikation ist offen und wertschätzend.  Um Kinder in ihrer Entwicklung und Eltern in ihrer Erziehungsaufgabe kompetent unterstützen zu können, kommt es neben einer guten Zusammenarbeit auch auf die Qualifikation und die Einstellung des Fachpersonals an. Eine funktionierende Teamarbeit gewährleistet die pädagogische Arbeit. Sie wird durch regelmäßige Sitzungen, pädagogische Tage, Fortbildungen, Mitarbeitergespräche und Feedbackmöglichkeiten im Team gefördert.   

     

    Partizipation

    In der Pädagogik versteht man unter dem Begriff der Partizipation die Einbeziehung von Kindern und Jugendlichen bei allen das Zusammenleben betreffenden Ereignissen und Entscheidungsprozessen. Kinder verbringen einen großen Teil ihres Tages in der Kindertagesstätte. Uns ist es wichtig, den Alltag und das Zusammenleben gemeinsam mit den Kindern zu gestalten. Partizipation (= Teilhabe) basiert auf Demokratie, deren drei Grundwerte Freiheit, Gleichberechtigung und Solidarität sind. Partizipation ist ein wesentliches Element. Es bedeutet aber nicht, dass Kinder alles dürfen! Es geht um das Recht der Kinder, ihre Meinung frei zu äußern und diese Meinung angemessen und entsprechend ihres Alters und ihrer Reife zu berücksichtigen.  So werden bei uns z.B. Regeln zusammen mit den Kindern besprochen und ausgehandelt. Es wird abgestimmt, wie der Tag gestaltet wird und was unternommen werden kann. In der Kinderkrippe beteiligen wir die Kinder durch:

    das Freispiel, in dem die Kinder Ort, Dauer und Spielpartner frei wählen können die Kinderrunde, in der jeder gehört wird.

    Wenn sich die Kinder schon sprachlich verständlich äußern können, kann besprochen werden wie der Tag gestaltet und Vorkommnisse geregelt werden. Können Kinder sich noch nicht sprachlich mitteilen, muss die Erzieherin mit aufmerksamen beobachten die Stimmungen des jeweiligen Kindes wahrnehmen. Mit Weinen, aus der Situation gehen/krabbeln oder Abwesenheit wird der Erzieherin deutlich, dass das Kind nicht mit dem Vorschlag oder der Entscheidung zufrieden ist. Dann muss evtl. nach einer anderen Lösung gesucht werden damit alle zufrieden sind und teilnehmen können.

    Mit einem zufriedenen Lächeln, nicken, motiviert in die Hände klatschen oder aufmerksamen Blick kann die Erzieherin davon ausgehen, dass das Kind mit dem Vorschlag oder der Entscheidung einverstanden ist. Damit kann das Kind aktiv teilhaben.

    Indem wir Kinder beteiligen und ihnen Partizipationsmöglichkeiten bieten, können folgende Kompetenzen entwickelt werden:

    die Haltung, sich mitverantwortlich zu fühlen für die eigenen Belange und die der Gesellschaft.  Die Kompetenz sich konstruktiv streiten zu können,  die eigenen Interessen zu vertreten und aushandeln zu können, sich in andere hineinzuversetzen , Urteilsfähig,  Entscheidungsmutig &  Flexibel zu sein.

     

    Beobachtungen

    Die gezielte Beobachtung jedes Kindes ist zum festen Bestandteil der Arbeit jeder pädagogischen Fachkraft geworden. Dadurch lernen wir Ihr Kind besser kennen, nehmen seine Interessen, Kompetenzen und sozialen Kontakte wahr. Die Beobachtungen werden schriftlich festgehalten. Hierfür wurden verbindliche Absprachen im Team getroffen.

    Regelmäßig findet ein Austausch zwischen den pädagogischen Fachkräften statt, um gezielte und individuelle Aktivitäten für Ihr Kind zu gestalten und um es in seiner Gesamtentwicklung zu unterstützen.

    Durch Fallbesprechungen im Team, Elterngespräche und gegebenenfalls das Hinzuziehen von anderen Fachkräften (Beratungsstellen, Ärzten, Fachberatern etc.) sollen in Zusammenarbeit mit den Eltern entwicklungsfördernde Maßnahmen durchgeführt werden.

     

    Beschwerdemanagement für Eltern

    Alle Fachkräfte sind für die Ideen und Beschwerden der Eltern aufgeschlossen und nehmen diese ernst. 

    1. Beschwerdewege in der Kinderkrippe 

    • anonym (Elternbriefkasten im Eingangsbereich)
    • mündlich (Tür- und Angelgespräch, Gesprächstermine mit dem Fachpersonal (pädagogische Fachkraft, Kindergartenleitung)
    • schriftlich (E-Mail)

    2. Ablauf der Beschwerdebearbeitung

    Erstgespräch zur Klärung des Anliegens und Lösungsvorschläge.
    Versuch der Klärung unter den beteiligten Parteien (ggf. Einbeziehung der  Leitung) Rückmeldung über Entscheidungen und Veränderungsmöglichkeiten  Feststellung des Grades der erreichten Zufriedenheit 

    3. Dokumentation der Beschwerde

    4. Evaluation der Beschwerde im Team und mit dem Träger

    5. Einleitung von eventuellen Veränderungsmaßnahmen

    6. Rückmeldung an den Beschwerdegeber 

     

    Beschwerdemanagement für Kinder

    Die Beschwerden sind als Entwicklungschance sowohl für die Kinder selbst, als auch für die pädagogischen Fachkräfte, zu verstehen. Weiterhin sollte dieser Prozess es ermöglichen, die eigene Dialogfähigkeit, sowie die Regeln und Strukturen der Kindertagesstätte immer wieder neu an den Bedürfnissen der Kinder auszurichten. Dabei sind die Fachkräfte in der Rolle des/der Moderators/in. Sie erfüllen nicht den Wunsch oder finden die Lösung, sondern ermöglichen den Kindern ihre eigenen, ganz individuellen Wege.

    Die Kinder können Beschwerden an ihre Gruppenleitung oder die Zweitkraft, selbst verbal oder durch Gestik wie weinen, verstecken, körperliche Gesten,  aber auch Mimik wie trauriger Gesichtsausdruck, wütender Blick oder durch ihre Eltern, herantragen . Gemeinsam werden Standpunkte, gegebene Situationen und Beobachtungen ausgetauscht und individuelle Wege gesucht.

    Beschwerdeanlässe von Kindern können sein:

    Beschwerden über das Essen (Auswahl und Zusammenstellung der Speisen, Einhalten von Tischregeln, Probierpflicht,…)  Beschwerden über Bekleidungswahl/Vorschrift durch die Erwachsenen (Hausschuhe, Jacken, Mützen, Gummistiefel anziehen oder nicht, Barfußlaufen im Garten,…)  Beschwerden über die Selbstbestimmung des Spielortes (Garten, Haus, Bildungsbereiche,…) Beschwerden über die Toilette (Sauberkeit, Umgang, Intimsphäre,…)  Beschwerden über körperliche Übergriffe (hauen, beißen, hänseln anderer Kinder,…)  Beschwerden über Ausgrenzungen (die lassen mich nicht mitspielen, er/sie lädt mich nicht zu seinem Geburtstag ein,…)

    Bei genauerer Analyse der genannten Beschwerden können zwei verschiedene Beschwerdeformen bzw. Beschwerdeziele herausgearbeitet werden.

    1. Verhinderungsbeschwerden, mit dem Ziel das Verhalten eines anderen Kindes oder Erwachsenen zu stoppen: „Hör auf damit. Du überschreitest meine Grenze!“

    2. Ermöglichungsbeschwerden, die etwas Neues erreichen wollen, wie z.B. eine gerechtere Verteilung, mehr Selbstbestimmung oder eine veränderte Regel.

    Wir nehmen die Beschwerden der Krippenkinder ernst.

    Wir nehmen alle Kinder ernst und treten ihnen mit Achtung, Respekt und Wertschätzung entgegen. Deshalb bieten wir verschiedene Wege, Kinder mit ihren Belangen, Wünschen, aber auch Beschwerden wahrzunehmen und einzubeziehen. Um Sicherheit, Verlässlichkeit und Vertrauen zu erfahren, bekommt jedes Kind vor der Eingewöhnung in die Kinderkrippe eine pädagogische Fachkraft als Bezugsperson zugeteilt.  Wir kommunizieren auch in konfliktreichen Situationen respektvoll mit den Kindern. In „eins zu eins“- Situationen oder in der Gruppe werden Sorgen, Probleme und Beschwerden der Kinder gehört und gemeinsam nach Lösungen gesucht. Regeln werden in der Kinderkrippe gemeinsam mit den Kindern erarbeitet.  Durch eine beständige, wertschätzende Basis zwischen Kind und pädagogischer Fachkraft wird die Möglichkeit geschaffen, sich Ihr jederzeit anvertrauen zu können.

     

    Inklusion

    Unter Inklusion in der Kinderkrippe verstehen wir das Zusammenleben unterschiedlichster Kinder. Dies bedeutet für uns, in der Gemeinschaft miteinander und voneinander zu lernen, Spaß zu haben, zu spielen, Neues kennen zu lernen, aber sich auch schwierigen Situationen gemeinsam zu stellen. Dabei ist es uns wichtig, die Stärken und Schwächen jeder einzelnen Person anzuerkennen. Wir schaffen gerechte Rahmenbedingungen für Kinder, deren Teilhabe aufgrund ihrer physischen, psychischen oder sozialen Situation eingeschränkt ist. Wir bieten den Kindern und deren Eltern ihrer Situation entsprechend angemessene Unterstützung. Durch das gemeinsame Spiel und Leben in der Gruppe erhält das Kind vielfältige Anregungen und versucht, alles mitzumachen sowie nachzuahmen. Der Leitgedanke jeglicher Art von Förderung ist das Bestreben nach größtmöglicher Selbstständigkeit und Kompetenz des einzelnen Kindes.

    Uns ist es dabei ein Anliegen

    • Kindern unterschiedlicher Kulturkreise                                                          
    • Kindern mit Sprachauffälligkeiten
    • Kindern mit körperlicher, geistiger und seelischer Behinderung
    • Kindern mit sozialen Defiziten
    • Kindern mit Entwicklungsverzögerungen

    eine faire, gleiche und gemeinsame Lern- und Entwicklungschance zu bieten. Um dies zu erreichen, gehen wir auf die individuellen Unterschiede der Kinder ein und bieten ein differenziertes Bildungsangebot sowie wenn möglich, eine individuelle Lernbegleitung auch bei gemeinsamen Lernaktivitäten an.

     

  • add Zusammenarbeit

    Zusammenarbeit mit dem Kindergarten

    Im 14–tägigen Rhythmus setzen sich (alle) Kindergarten- und Krippenmitarbeiter zu Teamsitzungen zusammen, um über Vorbereitung von Festen, Planung, Analysen, Fallbesprechungen, Reflexion und Austausch der pädagogischen Arbeit zu sprechen.

    Große Feste und Feierlichkeiten wie Laternenfest, Gottesdienste, Sommerfest … usw. werden mit dem Kindergarten zusammen durchgeführt und gefeiert.

     

    Übergabe in den Kindergarten

    Kurz vor dem dritten Geburtstag Ihres Kindes, wird dies von einer Erzieherin der Kinderkrippe  in den Kindergarten eingewöhnt. Sofern Ihr Kind aus der Gemeinde Baiersbronn /Teilort Röt kommt. Kinder aus anderen Teilorten, ab dem dritten Geburtstag, werden im jeweiligen Kindergarten betreut.

    Diese Eingewöhnung wird sehr behutsam mit kurzen Besuchen begonnen und je nach den Bedürfnissen Ihres Kindes gesteigert. Mit einem abschließenden Entwicklungsgespräch zwischen Eltern, Krippenerzieher und Kindergartenerzieher wird Ihr Kind in den Kindergarten übergeben.

     

    Öffentlichkeitsarbeit

    Durch unsere Öffentlichkeitsarbeit wollen wir den Eltern und der Gemeinde einen Einblick in unsere Arbeit in der Kinderkrippe geben. 

    Die Zusammenarbeit mit der evangelischen Kirchengemeinde ist ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit. Die Kinderkrippe beteiligt sich jährlich am Gottesdienst. 

    Die Bildungsarbeit und Aktionen des Kinderhauses werden im evangelischen Gemeindebrief der Kirchengemeinde Klosterreichenbach/ Röt veröffentlicht.

  • add Schutzauftrag

    Sozialgesetzbuch (SGB VIII) Achtes Buch Kinder- und Jugendhilfe

    § 8a SGB VIII Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung

    (1) Werden dem Jugendamt gewichtige Anhaltspunkte für die Gefährdung des Wohls eines Kindes oder Jugendlichen bekannt, so hat es das Gefährdungsrisiko im Zusammenwirken mehrerer Fachkräfte einzuschätzen. Soweit der wirksame Schutz dieses Kindes oder dieses Jugendlichen nicht in Frage gestellt wird, hat das Jugendamt die Erziehungsberechtigten sowie das Kind oder den Jugendlichen in die Gefährdungseinschätzung einzubeziehen und, sofern dies nach fachlicher Einschätzung erforderlich ist, sich dabei einen unmittelbaren Eindruck von dem Kind und von seiner persönlichen Umgebung zu verschaffen. Hält das Jugendamt zur Abwendung der Gefährdung die Gewährung von Hilfen für geeignet und notwendig, so hat es diese den Erziehungsberechtigten anzubieten.

    (2)Hält das Jugendamt das Tätigwerden des Familiengerichts für erforderlich, so hat es das Gericht anzurufen; dies gilt auch, wenn die Erziehungsberechtigten nicht bereit oder in der Lage sind, bei der Abschätzung des Gefährdungsrisikos mitzuwirken. Besteht eine dringende Gefahr und kann die Entscheidung des Gerichts nicht abgewartet werden, so ist das Jugendamt verpflichtet, das Kind oder den Jugendlichen in Obhut zu nehmen.

    (3) Soweit zur Abwendung der Gefährdung das Tätigwerden anderer Leistungsträger, der Einrichtungen der Gesundheitshilfe oder der Polizei notwendig ist, hat das Jugendamt auf die Inanspruchnahme durch die Erziehungsberechtigten hinzuwirken. Ist ein sofortiges Tätigwerden erforderlich und wirken die Personensorgeberechtigten oder die Erziehungsberechtigten nicht mit, so schaltet das Jugendamt die anderen zur Abwendung der Gefährdung zuständigen Stellen selbst ein.

    (4) In Vereinbarungen mit den Trägern von Einrichtungen und Diensten, die Leistungen nach diesem Buch erbringen, ist sicherzustellen, dass 1.  Deren Fachkräfte bei Bekanntwerden gewichtiger Anhaltspunkte für die Gefährdung eines von ihnen betreuten Kindes oder Jugendlichen eine Gefährdungseinschätzung vornehmen, 2. Bei der Gefährdungseinschätzung eine insoweit erfahrene Fachkraft beratend hinzugezogen wird sowie 3. Die Erziehungsberechtigten sowie das Kind oder der Jugendliche in die Gefährdungseinschätzung einbezogen werden, soweit hierdurch der wirksame Schutz des Kindes oder Jugendlichen nicht in Frage gestellt wird. In die Vereinbarung ist neben den Kriterien für die Qualifikation der beratend hinzuzuziehenden insoweit erfahrenen Fachkraft insbesondere die Verpflichtung aufzunehmen, dass die Fachkräfte der Träger bei den Erziehungsberechtigten auf die Inanspruchnahme von Hilfen hinwirken, wenn sie diese für erforderlich halten, und das Jugendamt informieren, falls die Gefährdung nicht anders abgewendet werden kann.

    (5) Werden einem örtlichen Träger gewichtige Anhaltspunkte für die Gefährdung des Wohls eines Kindes oder eines Jugendlichen bekannt, so sind dem für die Gewährung von Leistungen zuständigen örtlichen Träger die Daten mitzuteilen, deren Kenntnis zur Wahrnehmung des Schutzauftrags bei Kindeswohlgefährdung nach § 8a erforderlich ist. Die Mitteilung soll im Rahmen eines Gespräches zwischen den Fachkräften der beiden örtlichen Träger erfolgen, an dem die Personensorgeberechtigten sowie das Kind oder der Jugendliche beteiligt werden sollen, soweit hierdurch der wirksame Schutz des Kindes oder des Jugendlichen nicht in Frage gestellt wird.

  • add Qualitätssicherung und -entwicklung

    Der Evangelischen Kirchengemeinde Baiersbronn und den Erzieherinnen unseres Kindergartens, sowie der Krippengruppe,  sind eine hohe Qualität der Arbeit und die ständige Weiterentwicklung wichtig. Das gemeinsam erarbeitete Leitbild ist Grundlage für die konkrete Zielfindung und Gestaltung der Arbeit. Neuere und bewährte pädagogische Erkenntnisse helfen dazu, die Kinder in ihrer ganzheitlichen Entwicklung zu fördern.
    In unserem Kindergarten arbeiten ausschließlich staatlich anerkannte Fachkräfte. Die Kindergartenarbeit ist eingebunden in das Netzwerk Kirche und schöpft aus deren Ressourcen, wie z.B. Angebote der örtlichen Kirchengemeinde und des Kirchenbezirks, Evangelische Fachberatung und Angebote des Evangelischen Landesverbands für Kindertagesstätten.
    Der Träger ermöglicht den Erzieherinnen Fortbildungsmaßnahmen, und führt jährliche Personalentwicklungsgespräche durch.

    Das Beziehungsnetz von Eltern, Erzieherinnen, Träger, Schule und Partnern in Gemeinde und Land wird gepflegt und ständig verbessert.
    Für die Überprüfung der Qualität unseres Kindergartens wurde im Jahr 2010 in Zusammenarbeit mit dem Ev. Landesverband für Kindertagesstätten von  Träger und Erzieherinnen ein Qualitätshandbuch erstellt, in dem Qualitätskriterien festgelegt wurden, die jährlich kritisch überprüft und ergänzt werden. Dazu dient insbesondere ein jedes Jahr neu für ein Kindergartenjahr festgelegtes Evaluationsthema, das geplant, organisiert und im Rahmen einer Dienstbesprechung ausgewertet wird

  • add Schlusswort

    Wir freuen uns darauf, Ihre Kinder ein Stück ihres Lebens begleiten zu dürfen und ihnen dabei zu helfen, zu eigenen Persönlichkeiten heranzuwachsen. Dabei sollen sie sich glücklich und geborgen fühlen. Wir wünschen uns ein vertrauensvolles Miteinander und Zeit für Begegnungen in der Kinderkrippe.

    Unsere Konzeption ist und bleibt lebendig, denn immer wieder können und müssen bestimmte Punkte in unserem Team überdacht, diskutiert und eventuell verändert oder erweitert werden. Die Konzeption ist also nicht als etwas „Statisches“ anzusehen, sondern unterliegt ständiger Veränderung. Sie ist die Grundlage unserer Arbeit und für neue und weiterführende Ideen offen. Sie soll dazu beitragen, dass alle Mitarbeiter und Eltern in gleichem Maße die Verantwortung dafür tragen, dass die getroffenen Aussagen im Interesse einer entwicklungsunterstützenden und wertschätzenden Betreuung, Erziehung und Bildung aller Kinder einen verbindlichen Wert besitzen.   

 

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